Einswarden „Ihr könnt berufliche Perspektiven in Nordenham finden. Wenn ihr leistungsbereit seid und daraus etwas machen wollt, habt ihr gute Chancen.“ Mit diesen Worten hat der städtische Wirtschaftsförderer Jürgen B. Mayer den beiden 9. Klassen der Realschule am Luisenhof Mut gemacht.

Fachkräfte könnten auch in Nordenham knapp werden. Der Wirtschaftsförderer verwies als Beispiel darauf, dass ab dem Jahr 2017 jährlich etwa 120 Mitarbeiter des Werkes von Premium Aerotec in Einswarden, das zurzeit knapp 3000 Menschen beschäftigt, altersbedingt ausscheiden werden.

Als sogenannter Praxiskontakt-Partner nahm Jürgen Mayer jetzt in den beiden Klassen an einer Unterrichtsstunde im Fach Wirtschaft teil. Dabei gab er den Schülern einen anschaulichen Überblick über den Wirtschaftsraum Nordenham.

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Der städtische Wirtschaftsförderer war auf Vermittlung des Oldenburger Vereins wigy gekommen. Dieser Verein unterstützt Wirtschaftslehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen und setzt sich in allen Bundesländern für ein Fach Wirtschaft an den Schulen ein.

Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens hat der Verein die Aktion „20 Unternehmerinnen und Unternehmer in Schulen“ initiiert, die noch bis Ende Juni läuft. Damit soll theoretisch Gelerntes dem realen Wirtschaftsleben gegenübergestellt werden und problemorientiertes Lernen gefördert werden. Dazu kommen 20 Repräsentanten aus Unternehmen oder wirtschaftsnahen Institutionen in die Schulen.

Neben der Förderung von Praxiskontakten möchte der Verein wigy vor allem auch Konzepte und Materialien für den Wirtschaftsunterricht entwickeln.

Das Thema Globalisierung steht in beiden 9. Realschulklassen im Fach Wirtschaft in Einswarden auf dem Lehrplan. Jürgen Mayer erläuterte, welche Aspekte für international agierende Unternehmen bei Standortentscheidungen den Ausschlag geben.

„Die Schüler haben sehr gut mitgearbeitet und ganz viel kennengelernt“, freute sich Martina Raker, Leiterin der wigy-Geschäftsstelle in Oldenburg nach den beiden Unterrichtsstunden an der Luisenhofschule.

Auch Fachlehrerin Sina Behrmann hatte einen „sehr positiven Eindruck“. Die Schüler der 9. Klassen der Realschule absolvierten zwei jeweils zweiwöchige Betriebspraktika und könnten anhand der Informationen von Jürgen Mayer Zusammenhänge erkennen und sehen, wie vielfältig die Entwicklungen in Industrie und Gewerbe in Nordenham sind.

„Ich war erstaunt, dass in beiden Klassen gute Grundkenntnisse vorhanden sind und Interesse am Standort Nordenham besteht. Das hat Spaß gemacht“, sagte Jürgen Mayer und fügte ermutigend hinzu: „Das sind die Fachkräfte von morgen.“

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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