Schwei Früh übt sich: Die Kinder der Tagesstätte Lüttje Lüü tasten sich an das Thema Erste Hilfe heran. Dabei können ihnen jetzt 14 Erzieherinnen und Erzieher helfen, die dafür an einer zweitägigen Fortbildung des Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) teilgenommen haben.

Zertifikate überreicht

Diese Fortbildung trägt den prägnanten Titel „Trau dich“ und endet mit einer Zertifizierung. Peter Deyle, der Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Wesermarsch, hat die Zertifikate jetzt überreicht.

Schon Dreijährige können sich jetzt mit dem Thema befassen, das selbst manchem Erwachsenen Kopfzerbrechen bereitet. Der Kindergarten wertet das als weitere Qualitätsstufe und als willkommene Bereicherung seines Angebots.

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Die Erzieher erhalten eine dauerhafte Handlungshilfe und können auch aus einer spontanen Situation heraus wie zum Beispiel einem Gipsarm mit den Kindern das Thema Verletzungen besprechen. Hierzu sind auch Malblätter und ein Malbuch für die Kinder sehr hilfreich, die das Rote Kreuz gleich mitlieferte. Außerdem kann eine Bilderbuch-Geschichte über zwei Bären helfen, Zusammenhänge besser zu verstehen.

„Das Ziel ist es, die Sozialkompetenz der Kinder zu stärken und die Hilfe zur Selbsthilfe zu fördern“, erklärt Peter Deyle. Dies gelinge den Kindern besser, wenn sie schon in jungen Jahren mit dem Thema Kontakt hatten und gelernt haben, mit einer schwierigen Situation umzugehen. Für das DRK sei das Projekt mindestens genauso spannend, und man sei gespannt auf den Erfahrungsaustausch im nächsten Jahr.

Denn in der Wesermarsch ist Schwei nach Moorriem und Großenmeer erst die dritte Einrichtung, die sich an dem Projekt beteiligt hat. In Süddeutschland, wo das Projekt gestartet ist, gebe es bereits gute Erfahrungen. „Wir haben momentan viel Zulauf“, freute sich Deyle.

Der DRK-Hauptamtliche überreichte der Einrichtung und deren Leiterin Heike Woltmann-Mehrens noch einen Tröstebären und ein Schild, auf dem die Partnerschaft des Kindergartens mit dem Projekt „Trau Dich – Keiner ist zu klein, ein Helfer zu sein“ dokumentiert ist.

Mehr Rücksicht nehmen

„Für uns als integrative Kindertagesstätte ist das Projekt besonders wichtig, weil daraus mehr Rücksichtnahme und Kontaktaufnahme unter den Kindern entstehen kann“, erläuterte die Leiterin. Zunächst werden die beiden Erzieherinnen Miriam Mogwitz und Britta Wiechmann sich mit den Kindern an das Thema Erste Hilfe heranwagen. Hierzu hat die Tagesstätte in ihrem Obergeschoss schon eine Arztpraxis eingerichtet. Ein Empfang, ein Behandlungsraum und ein Wartezimmer sollen den Kindern reale Situationen vorführen und sie im Spiel auf den Umgang mit Arzt und Erkrankungen vorbereiten.

Dafür hat der Kindergarten auch eigens ein Klapperskelett und ein Körperschnittmodell angeschafft, damit die Kinder sehen können, wo etwas schmerzt. Gerade die Arztpraxis faszinierte Peter Deyle sehr, und er freute sich über soviel Eigeninitiative aus der Einrichtung.

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