Stadland Die sechs Stadlander Kindertagesstätten sind gut ausgestattet und innen wunderschön. „Aber von außen betrachtet sind sie oft eine Katastrophe“, sagte Heike Woltmann-Mehrens, als sie dem Jugendausschuss des Rates jetzt erste Einblicke in ihre neue Arbeit für das Qualitätsmanagement in Kindertagesstätten gab.

Beim Qualitätsmanagement geht es aber nicht um schönere Rabatten, sondern um bessere Strukturen, Prozesse und Ergebnisse der pädagogischen Arbeit. Seit drei Wochen ist die ehemalige langjährige Leiterin des Kindergartens Schwei in ihrer neuen Position im Rathaus tätig. SPD-Fraktionschef Siegmar Wollgam äußerte in der Debatte die Hoffnung, dass Heike Woltmann-Mehrens bis Jahresende erste Ergebnisse vorlegen könne.

Doch Trends zeichnen sich schon jetzt ab, sagte die QM-Beauftragte in ihrem Bericht. Fast alle Kindertagesstätten haben sich auf einen Schwerpunkt ihrer Arbeit festgelegt, erfuhr sie bei Besuchen in den Einrichtungen:

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

 Firlefanz Kleinensiel will in Richtung Ernährung gehen,

  Regenbogen Rodenkirchen will die Themen Ernährung und und Sport kombinieren und denkt über eine Zusammenarbeit mit dem ATR nach,

  die Krippe Löwenzahn Rodenkirchen und der Hort in der Grundschule Rodenkirchen wollen jeweils das Thema Bewegung in den Mittelpunkt stellen und

 die Seefelder Tagesstätte Traumland will sich zum Naturkindergarten mit Bezug auf die Küste – die Einrichtung unterhält einen Bauwagen am Strandbad Sehestedt – und Garten entwickeln.

Noch keinen Schwerpunkt hat die Tagesstätte Lüttje Lüü in Schwei festgelegt; dort hat Miriam Mogwitz gerade erst die Nachfolge von Heike Woltmann-Mehrens angetreten.

Die neue QM-Beauftragte sieht ihre Aufgabe darin, die Einrichtungen auf ihrem Weg zu begleiten und ein Qualitätshandbuch zu erstellen, in dem die Kitas ihre eigenen Ansprüche an sich selbst festlegen. Eine externe Firma wird dann regelmäßig überprüfen, inwieweit diese Ansprüche eingehalten werden und ein Gütesiegel vergeben.

Qualitätshandbuch und Gütesiegel sollen eine Hilfe für die Eltern sein, aber auch der Gemeinde die Möglichkeit geben, ihr Geld effizient einzusetzen. In Niedersachsen laufe das Qualitätsmanagement in Kitas erst an, Stadland werde ein Vorreiter sein.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.