NORDENHAM Die gesunde Ernährung ist in aller Munde – vor allem, wenn es um Kinder und Jugendliche geht. Dass die Zahl der übergewichtigen Mädchen und Jungen stetig wächst, ist alarmierend. Die Gründe sind vielschichtig, eine Wende zum Guten nur schwer zu vollziehen.

Eine frühzeitige Aufklärung über das richtige Essen ist notwendig. So widmeten sich dann auch 120 Sechstklässler des Gymnasiums in der Außenstelle an der Südschule diesem Thema. Zum Abschluss des Projekts über gesunde Ernährung stellten die Gruppen am Mittwoch ihre Ergebnisse vor. Das Theaterstück „Stieftöchter“ führte in die Materie ein.

Zwei Mädchen standen im Rampenlicht: Die eine war dick, die andere sehr dünn. Und obwohl die dünnere der beiden Schwestern einen Koch zum Freund hatte, hielt sie ihre Figur. Für die Inszenierung zeigte sich die Deutsch- und Englischlehrerin Doris Hölzel verantwortlich, die das Stück auch selbst geschrieben hat. Wie die Aufführung der zwölf Mädchen und Jungen veranschaulichte, stopfte das dickere Mädchen vor allem fettige Chips in sich hinein, was der Gesundheit nicht gerade förderlich war. Und siehe da, mit den Blutwerten stand es nicht zum Besten. Ein Lebenswandel musste eingeläutet werden.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Insgesamt zehn Gruppen wirkten bei dem Projekt mit. Die Sportinteressierten fanden zum Beispiel heraus, dass sich bei den Übungen der Körper erwärmt und die Durchblutung steigt, so dass mehr Kalorien verbrannt werden.

Eine andere Gruppe befasste sich mit den Inhalten eines gewöhnlichen Hamburgers und entdeckte, dass ein Fernsehgucker, der zehn Minuten in die Röhre schaut, dabei ganze zehn Kalorien verbraucht. Ein Fußballer ist da wesentlich erfolgreicher: Im gleichen Zeitraum verbrennt er 93 Kalorien.

Die Sechstklässler zogen am Ende ein positives Fazit. Die Schüler hätten bei allen Projekten sehr viel Spaß gehabt, fasste der Conferencier René Stuhrmann die Aussagen seiner Mitschüler zusammen. Der Schüler moderierte die Veranstaltung. Und das gesundes Essen auch schmeckt, erfuhren die Sechstklässler zum Abschluss: Eine Projektgruppe hatte für ein abwechslungsreiches Büfett gesorgt.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.