Tossens Mit einer auf das Ziel gerichteten Gelassenheit sei die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der derzeitigen Weltmeisterschaft bislang erfolgreich gewesen. Dass auch sie ihre künftigen Pläne mit einer gesunden Mischung aus Zielstrebigkeit und Gelassenheit angehen, wünschte Schulleitungsmitglied Jens Schüßler den 39 Abiturienten der Tossenser Zinzendorfschule.

Sie erhielten in einer Feierstunde am Freitagmittag ihre Abschlusszeugnisse, wobei 37 Schüler mit durchweg guten Ergebnissen das Abitur schafften, während zwei Schulabgänger die Fachhochschulreife erwarben.

Der Abiturjahrgang 2014 werde als eine der nur wenigen G8-Spezies in die Geschichte der Zinzendorfschule eingehen, denn die Bildungspolitiker hätte die Rückkehr zur neunjährigen Gymnasialzeit beschlossen. Ob das die erhoffte Entspannung bringt, müsse abgewartet werden, sagte Jens Schüßler.

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Die G9-Wiedereinführung sei aber der Wunsch von Schülern und Eltern. Von den Bildungspolitikern wünschte sich Jens Schüßler, dass sie sich mehr Zeit bis zur nächsten Reform lassen.

Lehrer Matthias Stöckermann, der als Tutor der Ansprechpartner für die jetzigen Abiturienten in den vergangenen zwei Jahren war, rief seine scheidenden Schützlinge auf, an die Zukunft zu glauben, denn sei seien die Zukunft. Dazu gab er ihnen zehn „Gebote“ mit auf den Weg.

Auf der einen Seite sollten die Schulabgänger ihre Träume nicht vergessen, auf der anderen Seite aber sich von Ängsten befreien und Entscheidungen fällen und dazu stehen. Niederlagen seien auch stets eine neue Chance, so Matthias Stöckermann.

Für die Abiturienten hoben die Jahrgangssprecher Marek von Atens und Philipp Menke das besondere Lehrer-Schüler-Verhältnis auch außerhalb des Unterrichts hervor. „Jeder von uns geht seinen eigenen Weg, aber wir werden die Schulzeit in guter Erinnerung behalten“, machten die Marek von Atens und Philipp Menke deutlich.

Mit einer Gesangseinlage sorgten Emily Hartinger und Sophie Schult, die von Daniel Heiß an der Gitarre begleitet wurden, für einen musikalischen Ohrenschmaus.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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