Elsfleth Noch sind die rund 60 Quadratmeter auf dem Schulhof nur eine triste Rasenfläche. Struktur- und artenreicher Lebensraum für Pflanzen und Tiere sieht anders aus. Durch die Mithilfe der Schülerinnen und Schüler der Grundschule Elsfleth soll es in einigen Monaten aber genau so sein. Vor allem Insekten und Vögel sollen in dem Naturschulgarten künftig Nahrung und Unterschlupf finden.

Entstehen sollen hier unter anderem eine Wildblumenwiese, eine Kräuterspirale, ein Insektenhotel, Schautafeln, eine Totholzhecke, eine Magerwiese und Sandflächen. Auch zwei Obstbäume, einige Stauden und Vogelnisthilfen finden noch Platz.

„Ihr seht, es wartet viel Arbeit auf euch“, gab Hans-Jürgen Junge vom Elsflether Naturschutzbund schon einmal der Klasse 4a mit auf den Weg. Und weil es viel zu tun gibt, hat er den Projektzeitraum von ursprünglich sechs Monaten gleich verdoppelt. Der Naturschützer sieht einen doppelten Sinn in der Arbeit: „Natur schaffen sowie diese nah und kompakt erleben.“

Noch erledigen die Lehrer die Arbeiten mit ihren Klassen so nebenbei, wie Stephanie Mertens: Ihre 4a hat die Installation der Vogelfutterstationen begleitet und will die „tote Ecke“ mit Leben füllen. Ole könnte eine seiner Wildkameras mitbringen, Hassan hat schon mal mit der Fütterung begonnen. Im kommenden Halbjahr könnte sich aus dem Engagement, das aus dem NWZ-Leseförderprojekt für Grundschulen „Plietsch“ hervorgegangen ist, vielleicht auch eine Arbeitsgemeinschaft entwickeln.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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