Elsfleth Ein einzigartiges Projekt, das jetzt vollendet wurde, stellte Studienrätin Marita Scheel-Heinrich auf dem Gelände der Elsflether Berufsbildenden Schulen am Rittersweg vor. Am Kunstprojekt „Alle anders – alle gleich“ hatten von Mai bis Oktober drei Klassen gearbeitet. Dabei entstand eine Integrations- und Inklusionssäule von 2,50 Metern, die in Deutschland wohl einmalig ist.

Zur offiziellen Einweihung begrüßte Marita Scheel-Heinrich unter anderem Elsfleths Bürgermeisterin Brigitte Fuchs und Brakes Bürgermeister Michael Kurz. Ebenfalls zu Gast waren die Kinder des katholischen Kindergartens Elsfleth und natürlich die „Macher“ der drei BBS-Klassen.

„Die Idee zur Säule entstand aus meiner Fantasie und meinem Interesse an politischen und gesellschaftlichen Ereignissen“, sagte die Initiatorin in ihrer Begrüßungsansprache. Weiter zitierte sie aus einem Grußwort des ehemaligen Landtagspräsidenten und ehemaligen Oberbürgermeisters der Stadt Oldenburg Horst Milde. „Dieses Projekt ist besonders wichtig, weil Integration und Inklusion immer wieder aufgenommen werden müssen“, hatte Milde geschrieben. Eine weitere positive Rückmeldung kam von der Oldenburgischen Landschaft.

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„Alle anders – alle gleich“: die drehbare Säule zeigt den Nordwesten der Region, zu erkennen sind die Nordsee, Weser und Hunte mit den Orten der Wesermarsch sowie Oldenburg und das Zwischenahner Meer. Auf der Säule sind 160 Bärchen angeklebt, die von den Schülerinnen und Schülern der BBS individuell gestaltet wurden. Von der Form her sind alle Bärchen gleich, werden aber in beeindruckender Weise variiert.

Marita Scheel-Heinrich: „Da gibt es das kranke Bärchen mit nur einem Ohr, es gibt einen Rosenbär, einen Meeres-Bär, den Piraten-Bär und auch den Werder-Bremen-Bär!“ Beim Stichwort „Werder Bremen“ ging ein Raunen durch die Gästereihen: „Das ist wohl jetzt eher der kranke Bär – der braucht dringend Trost“.

Mit den Bärchen wolle man ausdrücken, dass auch die Menschen alle gleich (von der Form her), aber dennoch unterschiedlich (Aussehen, Herkunft, Persönlichkeit) seien, betonte Scheel-Heinrich.

Die Unterkonstruktion der Säule ist in den Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold gestaltet worden, was bedeuten soll, dass Integration und Inklusion in Deutschland stattfinden soll und muss. Das gilt auch für die EU, deren Flagge im mittelteiligen Drehelement aufgemalt wurde.

Auch die beteiligten Schülerinnen und Schüler hatten sich ihre ganz persönlichen Gedanken zum Projekt gemacht. Die Kommentare wie „Wir haben uns gegenseitig inspiriert“ und „Ich konnte meine Feinmotorik verbessern“ oder „Ich konnte meinen Erfahrungsschatz erweitern“ bezeugten, dass die Projektteilnehmer sich der Bedeutung dieser Säule sehr bewusst waren.

Im Anschluss konnten die Gäste, Lehrkräfte und Schüler der weiteren Klassen ihre Meinung zum Projekt „Alle anders – alle gleich“ schriftlich festhalten.

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