Brake /Chatou Die Heimatstadt verlassen, sich neuen Herausforderungen stellen: Lotta Köhlken geht für ein Jahr nach Frankreich, um dort ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu absolvieren. Am Donnerstagmorgen ging es für sie los, vorher hat sie mit der NWZ  gesprochen.

„Ich werde in Chatou in einem Waldorfkindergarten arbeiten“, erzählt die 18-Jährige, die in diesem Jahr ihr Abitur am Gymnasium Brake ablegte, mit Französisch-Leistungskurs. „Sprachliche Probleme sollte es also keine so großen geben.“ Über Bekannte wurde sie auf das FSJ-Programm der „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners“ aufmerksam. Lotta bewarb sich, besuchte ein zehntägiges Vorbereitungsseminar und freut sich auf ihr Jahr in dem Pariser Vorort Chatou, ihr neues Zuhause für die nächsten elf Monate. Dort wohnt sie in einer Wohngemeinschaft mit zwei weiteren Freiwilligen, die ebenfalls im örtlichen Waldorfkindergarten bzw. der angrenzenden Schule eingesetzt sind. Chatou liegt im Département Yvelines in der Region Île-de-France und hat rund 30 000 Einwohner.

„Ich bin gespannt, was mich erwartet. Ich hoffe auf viele neue Eindrücke und Herausforderungen“, so Lotta, die sich ansonsten eher untypisch auf den Auslandsaufenthalt vorbereitet hat. „Reiseführer oder so habe ich mir nicht gekauft“, gibt sie zu. „Ich will mir lieber vor Ort ein Bild machen und die Gegend entdecken.“ Vor allem an den Wochenenden wird sie dafür wohl Zeit haben. „Wir werden vor Ort schon ordentlich eingebunden.“ Urlaub gibt es aber natürlich auch und auch Reisen zu anderen Freiwilligen, die in Frankreich eingesetzt sind, sind schon geplant.

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Auch wenn Lotta „nur“ ins europäische Ausland geht, wird ihr die Wesermarsch „schon fehlen“, aber für den Blick auf die Weser hat sie schon einen Ersatz gefunden. „Chatou liegt direkt an der Seine“, freut sie sich. Gespannt ist sie auf die französische Hauptstadt Paris, die gerade einmal 18 Kilometer von ihrem Einsatzort entfernt liegt. „Paris stelle ich mir schon irgendwie grau vor“, überlegt Lotta.

Einmal die ländliche Wesermarsch und das kleine Brake gegen andere Eindrücke tauschen: Ein Weg, den viele Abiturienten in diesem Jahr wählen. „Es sind einige unterwegs, als Au Pair, Work & Travel oder über Austauschprogramme“, erklärt Lotta. „Mein Jahrgang ist gerade weit verteilt.“

Wie es Lotta im Nachbarland Frankreich geht, wie die Arbeit als Freiwillige ist und was sie alles erlebt, darüber wird sie regelmäßig in der NWZ  berichten.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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