Einswarden Die Berufsorientierung ist ein wichtiger Baustein an der Schule Am Luisenhof, sind sich Schulleiter Rainer Janßen und Lehrer Stefan Schilling, der den Bereich Berufsorientierung von seinem Vorgänger Hergen Drieling übernommen hat, einig.

Um so wichtiger war es den Lehrkräften deshalb, dass auch im nächsten Jahr Schüler der 9. Klassen an dem zweitägigen Kompaktseminar im Bildungs- und Veranstaltungszentrum Katholische Akademie in Stapelfeld (bei Cloppenburg) teilnehmen können. Sozusagen den Grundstein für diese Teilnahme haben nun die Unternehmen Kronos Titan und Nordenhamer Zinkhütte gelegt.

Denn beide Unternehmen haben je 2500 Euro an den Förderverein der Schule Am Luisenhof gespendet. Das Geld fließt in die Finanzierung des Besuchs eben jenes zweitägigen Seminars.

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Seit zehn Jahren fahren Luisenhof-Schüler zu den Seminaren nach Stapelfeld. Ursprünglich sei die Teilnahme durch das Programm „Profilierung der Hauptschule“ finanziert worden, berichtet Schulleiter Rainer Janßen.

Inzwischen muss die Schule jedoch 50 Prozent der Kosten selbst aufbringen. Die anderen 50 Prozent zahlt die Agentur für Arbeit. Die Spende der Nordenhamer Unternehmen, für die Jan-Peter Leffers, Personalleiter von Kronos Titan, und Rainer Wahlers, Geschäftsführer der Nordenhamer Zinkhütte, am Dienstag in die Schule gekommen waren, kam deshalb gerade recht. „Ohne die Unterstützung wäre es nicht möglich, das weiterhin durchzuziehen“, sagt Rainer Janßen.

Rund 80 Schüler werden im nächsten Herbst in Stapelfeld die Gelegenheit bekommen, sich auf Bewerbungsgespräche vorzubereiten und erste Kontakte zu möglichen Arbeitgebern zu knüpfen. Am ersten Seminartag steht zunächst die Theorie auf dem Programm. Dann werden Grundlagen wie der angemessene Händedruck, die richtige Sitzhaltung und die geeignete Bekleidung beim Vorstellungsgespräch besprochen. Ebenfalls am ersten Tag bekommen die Schüler die Aufgabe, sich selbst – also quasi die Marke „Ich“ – in Verbindung mit dem Wunschberuf auf einem Plakat zu vermarkten.

Am zweiten Tag kommen dann Experten von Unternehmen aus der Wesermarsch zum Seminar, um die Plakate und Präsentationen anzuschauen. Anschließend simulieren sie mit den Jugendlichen Vorstellungsgespräche. Jeder Schüler muss für das Seminar auch eine Bewerbungsmappe erstellen.

Es sei immer wieder verblüffend, wie die Schüler über sich hinaus wachsen, sind sich Rainer Janßen und Stefan Schilling einig. Außerdem sei es bereits mehrfach vorgekommen, dass Schüler direkt von Vertretern der Unternehmen angesprochen und ermuntert wurden, sich tatsächlich dort zu bewerben. „Es ist für alle eine Win-win-Situation“, sagt Stefan Schilling.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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