Einswarden Als Naomi Turlea aus der neunten Klasse auf der Bühne ans Mikrofon trat und ihre helle und klare Stimme den Raum geradezu für sich einnahm, lichtete sich plötzlich das dichte Gedränge vor den Ständen des Weihnachtsmarktes im Schulzentrum am Luisenhof. Auf den Stufen der Aula dagegen war jetzt kaum noch ein Platz zu finden.

Naomi sang für die Besucher, Lehrer und Mitschüler – aber mit ihrem Song „Halleluja“ sang sie zum Abschluss speziell auch für Schulleiter Rainer Janßen, der sich dieses Stück bei ihr von Herzen gewünscht hatte. Die Zuhörer dankten ihr mit langanhaltendem Applaus.

Naomis Konzert war neben dem Auftritt der Dudelsackgruppe Happy German Bagpipers, dem von den beiden Luisenhof-Lehrern Stefan Böcking und Stefan Schilling aufgeführten Kasperletheater, dem Weihnachtschor der Klasse 5o2 unter Leitung von Sibylle Koch sowie dem obligatorischen Besuch des Weihnachtsmannes einer der Höhepunkte im Programm des inzwischen 38. Weihnachtsbasars. Traditionell findet er zur Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit am Samstag vorm ersten Advent statt, und auch diesmal wieder lockte er gut 2000 Gäste in die Schule. Darunter waren viele Ehemalige, die die Gelegenheit nutzen, ihre alten Klassenkameraden wiederzusehen.

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Schon vor der Tür wurden die Besucher am Glühweinstand des Fördervereins oder am Honigstand, den Mitarbeiter von Premium Aerotec betrieben, herzlich empfangen. Drinnen fanden die Besucher dann 40 Stände vor, an denen handgenähte Deckchen und Kissen, selbstgebastelte Plüschtiere, mit Liebe gehäkelte oder gestrickte Mützen, Schals und Pullover, fantasievoll gemalte Wandbilder, filigran oder rustikal gesägte Haus- und Garten-Deko und natürlich weihnachtliche Kränze und Gestecke angeboten wurden. Ein Hingucker waren auch die riesigen Teelichter in Form von Fußbällen, verziert mit den Vereinsemblemen von Hertha BSC, Borussia Dortmund oder Werder Bremen.

Während die Handarbeiten und Basteleien durchweg von externen Händlern angeboten wurden, hatten es die Schüler des Luisenhofes übernommen, ihre Gäste an 20 eigenen Ständen mit Leckereien zu verwöhnen. Da gab’s Süße Spieße, „Schneemann-Fürze“ und Kekstüten ebenso wie Bratwurst und Pommes rot-weiß. Dicht umlagert waren wieder die Crêpes-Bäcker, die ihre Eierkuchen wahlweise mit Zimt und Zucker, Nutella oder Kinderriegeln anboten, sowie das Glücksrad. Neben vielen kleineren Gewinnen gab es als Hauptpreis in diesem Jahr ein Hollandrad. Die Aktiven des Fördervereins der Schule sowie die Kinderkrebshilfe „Fussel“ luden unterdessen zu Kaffee und selbst gebackenem Kuchen in die Cafeteria ein.

Rainer Janßen war mit dem Besucherandrang am Samstag rundum zufrieden. Auch die 400 Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrer hätten toll mitgemacht, lobte der Schulleiter. Sein besonderer Dank galt aber der Schulsekretärin Silke Schröder, die „alles immer komplett im Blick und im Griff hat“, sowie Doreen Meinkön, die sie dabei tatkräftig unterstütze.

Die Vorbereitung des traditionellen Weihnachtsmarktes sei sehr arbeitsintensiv und quasi eine Ganzjahresaufgabe, berichtete der Schulleiter. Denn die Veranstaltung ist kaum gelaufen, da gehen bereits die ersten Anmeldungen fürs nächste Jahr ein. Am Luisenhof ist eben alle Jahre wieder nach dem Weihnachtsmarkt vor dem Weihnachtsmarkt.

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