RODENKIRCHEN „Sie werden in ihrer neuen Tätigkeit, die Ihnen viel Freude bereiten wird, auch einigen Belastungen ausgesetzt sein. Daher sollten Sie in der Freizeit einen Hort der Besinnung finden“, gab Wolfgang Ihmels den frisch gebackenen 19 examinierten Altenpflegern und 16 Altenpflegehelfern mit auf den Weg Sie nahmen jetzt während einer Feierstunde im Wohn- und Pflegezentrum „Friesenhof“ in Hartwarden ihr Zertifikat entgegen.

Die Altenpfleger absolvierten die dreijährige Berufsfachschule Altenpflege der Berufsbildenden Schulen (BBS) für den Landkreis Wesermarsch. Die praktische Ausbildung erfolgte per Ausbildungsvertrag in drei verschiedenen Bereichen der Altenpflege in einer entsprechenden Einrichtung. Die Ausbildung der Altenpflegehelfer erfolgte in der einjährigen Berufsfachschule sowie in einer praktischen Ausbildungsstätte.

Wolfgang Ihmels, in den Ruhestand scheidender stellvertretender BBS-Leiter, nutzte die Gelegenheit, auf die in der Wesermarsch gute Zusammenarbeit zwischen der Berufsfachschule und den Pflegeeinrichtungen hinzuweisen. Letztere seien ein Segen für die Gesellschaft, weil die häusliche Altenpflege aufgrund der heutigen Familienstrukturen kaum noch möglich sei.

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Dass ein Großteil der gut ausgebildeten und hoch motivierten Pflegefachkräfte bereits einen Arbeitsplatz gefunden hat, freute Wolfgang Ihmels. Er geht davon aus, dass auch die anderen Absolventen eine entsprechende Tätigkeit in der Wesermarsch finden werden. „Wenn wir dann auch noch die Pflegekosten in den Griff bekommen, ist mir um die Zukunft nicht bange“, so Ihmels.

Stadlands Bürgermeister Boris Schierhold machte den Berufsfachschul-Absolventen deutlich, dass das Lernen mit dem jetzigen Ausbildungsabschluss nicht endet. Auch die Pflegeheime ständen im Wettbewerb und müssten der Konkurrenz stets einen Schritt voraus sein. Dies mache eine ständige Aus- und Weiterbildung erforderlich.

Pastor Werner Könitz verglich während einer kleinen Andacht die Altenpfleger mit eine Rose, die aufblühe, um anderen Freude zu bereiten. Was für den Menschen gut ist, werde seinen Wert für die Gesellschaft nie verlieren.

35 Altenpflege-Fachkräften das Zeugnis überreicht

Examinierte Altenpfleger sind jetzt Ute Lippa, Bianca Otto, Tanja Rohde und Kevin Strahlmann (Ausbildungsbetrieb: Ev. Seniorenzentrum „To Huus achtern Diek“ in Blexen); Petra Arndt, Anja Müller und Nicole Siewert (Pflegeheim „Haus Christa“ in Stollhamm); Petra Gellert, Anna Minich und Sandrina Schröder (AWO-Altenwohnzentrum in Nordenham); Carsten Hambörger und Britta Nienstedt („Christophoros-Haus“ in Brake); Alina Renner und Stefanie Sprung (Seniorendomizil „Haus Sandvoß“ in Elsfleth); Bärbel Hilmer (Wohn- und Pflegezentrum „Friesenhof“ in Rodenkirchen); Daniela Hörper (Wohn- und Pflegezentrum „Haus Sandvoß“ in Brake); Christina Düker (Pflegezentrum Lieken & Bremer in Rodenkirchen); Harald von Minden (Ambulante Krankenpflege Dieter Lieken in Rodenkirchen); Susanne Evers-Hohnholz (Senioren-Wohnpark in Lemwerder).

Zum Altenpflegehelfer ausgebildet wurden: Olga Balko, Bianca Quandt, Sven Rakowski und Christopher Witte (alle aus Brake); Bianca Heidemann, Hanife Tülek und Melek Tülek (alle Nordenham); Yvonne Garbers, Katrin Neres und Perlhan Özdemir (alle Elsfleth); Sören Beeken und Anja von der Lieth (beide Butjadingen); Nicole Kuck und Sascha Meenken (beide Ovelgönne); Claudia Hagemann (Schwei); Tano Exner (Varel).

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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