Brake Lang ist’s her und trotzdem nicht vergessen: 30 Jahre nach ihrem Abitur am Braker Gymnasium trafen sich am Wochenende rund 60 ehemalige Schülerinnen und Schüler in der Kreisstadt, um in Erinnerungen zu schwelgen, zugleich aber auch über die Veränderungen im Laufe der Zeit zu sprechen.

Zunächst trafen sich die Ehemaligen – die weiteste Anreise hatte Heike Strunz, die seit über 20 Jahren auf Mallorca lebt – zur Begrüßung in der Gaststätte „Weserlust“ an der Kaje. „Es herrschte gleich gute Stimmung, alle hatten sich auf das Wiedersehen gefreut“, berichtet Andrea Leihsa, die dieses Treffen gemeinsam mit Katrin Fette, Kerstin Warschke und Hilke Pokern organisiert hat. Besonders gefreut hätten sich die ehemaligen Gymnasiasten darüber, dass auch einige der Lehrer von damals kurz vorbeischauten.

Nach der ausgelassenen Begrüßung ging es zur Hafenrundfahrt auf die „Guntsiet“. Die Fahrt sei sehr frisch gewesen angesichts der kühlen Temperaturen, berichtet Leihsa. Aber das sei schnell vergessen gewesen, weil sich viele Teilnehmer gar nicht mehr erinnern konnten, welche Ausmaße der Braker Hafen hat – nicht zuletzt durch die Norderweiterung.

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Eine Fahrt auf der Weser ist lustig, macht aber auch hungrig. Zurück an Land, ging es daher zum Grillbüfett in die Gaststätte „Duc d’Alben“, wo in lockerer Atmosphäre weiter über die damalige Schulzeit geplaudert wurde. Aber zugleich war es auch interessant zu erfahren, was seit dem letzten Treffen – der Jahrgang trifft sich alle fünf Jahre – so alles passiert ist.

Als Besonderheit hatten die Organisatorinnen eine Deutschlandkarte aufgestellt, in die jeder ein Namensfähnchen in seinen jetzigen Heimatort stecken konnte. „Die Verteilung war recht gleichmäßig über ganz Deutschland“, erzählt Leihsa. Aufmerksam wurde außerdem die extra angefertigte Festschrift durchgeschaut.

Als Dankeschön für diesen gut organisierten Tag erhielten die vier Frauen Blumen und einen Buchgutschein – sichtbare Zeichen dafür, dass den „Ehemaligen“ der Besuch in Brake gut gefallen hat. Das muss es wohl, weiß Andrea Leihsa zu berichten: „Ich habe mir sagen lassen, dass die Letzten erst in den frühen Morgenstunden den Weg nach Hause gefunden haben.“

Torsten Wewer Kanalmanagement / Redakteur
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