Jaderberg /Varel In der Diele von Familie Eicke hängt ein Boxsack. „Den habe ich zu Weihnachten bekommen, im Vorfeld der Abi-Klausuren, damit ich nach dem Lernen mal Dampf ablassen kann“, sagt Oliver Eicke und grinst. „Das ist eine coole Sache.“ Der junge Vareler hat sich durchgeboxt. Mit der Note 1,0 hat er das beste Abitur seines Jahrgangs am Jade-Gymnasium in Jaderberg vorgelegt – die NWZ  berichtete. Am vergangenen Sonnabend feierten er und seine Mitschüler mit dem Abi-Ball das Ende der Schulzeit.

Im Herbst will der 18-Jährige ein neues Kapitel aufschlagen. Er will Psychologie studieren. „Am liebsten in Münster, dann könnten wir mit mehreren Freunden in eine WG ziehen.“ In der Wohngemeinschaft könnte er gleich mit dem Studium beginnen. „Ich interessiere mich für das Verhalten anderer Menschen, für Gefühle, Emotionen, Verhaltensweisen“, erklärt er die Wahl seines Studienfachs. „Das ist über Jahre gewachsen, und am Ende der 11. Klasse habe ich den Entschluss gefasst.“ Münster gefalle ihm als Stadt und der Fachbereich Psychologie habe einen guten Ruf. Ob er an der Uni angenommen wird, entscheidet sich im August. In diesem Sommer jobbt Oliver wie schon im Vorjahr erst einmal im Beachclub in Dangast.

Olivers Schulzeit begann einst an der Grundschule in Langendamm. Von dort wechselte er zum Jade-Gymnasium. Dabei hätte er mit dem Fahrrad von Dangastermoor zum Lothar-Meyer-Gymnasium (LMG) nach Varel fahren können. „Wir hatten uns damals mit der ganzen Klasse das LMG angeschaut, das gefiel mir aber nicht. In Jaderberg hingegen gab es einen tollen Schulhof“, nennt Oliver als Grund. Außerdem habe das Jade-Gymnasium schon jahrelang Erfahrung mit Fünftklässlern gehabt.

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Am LMG wäre er erst der zweite Jahrgang nach Auflösung der Orientierungsstufe gewesen. In der Grundschule war Oliver ein guter Schüler. „Ab Klasse fünf ging es steil bergauf“, sagt er. „Ich habe mich für viele Fächer interessiert, war motiviert und ehrgeizig.“ Es sei wesentlich einfacher zu lernen, wenn man sich für etwas interessiert. „Ich habe aber auch einen hohen Maßstab an mich gestellt.“ In der Oberstufe waren Geschichte, Mathematik sowie Politik/Wirtschaft seine Schwerpunktfächer.

Zeit spielte in der Schulkarriere von Oliver immer eine große Rolle. „Es ist wichtig, sich die Zeit richtig einzuteilen“, meint er, „die Zeit fürs Lernen und die Zeit für die Freizeit als Ausgleich zur Schule“. Oliver ist ein sportlicher junger Mann. „Ich fahre Rennrad und Mountainbike, schwimme und jogge. Natürlich bin ich auch gerne mit meinen Freunden zusammen.“ Mit denen hat er über Facebook ständig Kontakt – und das soll auch im Studium so bleiben.


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Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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