WADDENS WADDENS/WMZ - Endlich war es in Waddens soweit: Nach langjährigen Vorbereitungen trug die Dorfgemeinschaft an der Deichdrift in Waddens das „1. Butjadinger Bobbycar-Rennen“ aus. Fazit der Gemeinschaft: „Die Welle der Fanatiker des kleinen Vehikels, das eigentlich für Kinder im Vorschulalter gedacht ist, hat auch Butjadingen erreicht.“

In ganz Deutschland werden schon länger Rennen in verschiedenen Kategorien ausgetragen. Vorteilhaft, ja eigentlich sogar zwingend erforderlich, ist ein abschüssiges Gelände. Da die höchste Erhebung in Butjadingen der Deich ist, wurde die Deichdrift in Waddensdeich als Rennstrecke von einer international erfahrenen Kommission (aus deutschen und holländischen Waddensern) ausgewählt.

Wie die Dorfgemeinschaft weiter berichtet, wurde in drei Klassen gestartet: Kinder bis zwölf Jahre, Bobbycar original, umgebaute Bobbycars.

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Die zahlreichen Zuschauer, die sich bei sonnigem Wetter am Deich eingefunden hatten, sahen in allen Klassen spannende und packende Rennen. Nach zwei Stunden hartem, aber fairem Wettkampf, standen die Sieger fest. In der Klasse der Kinder bis zwölf Jahre wurde Kristin Warns mit 41,2 Meter 1. Siegerin, Thaira Petz wurde mit 40,9 Meter 2. Siegerin vor ihrer Schwester Kitana (beachtliche 33,4 Meter).

Der jüngste Teilnehmer, der sechsjährige Luca Keiser, fuhr mit seinem Polizei-Bobbycar 25,7 Meter weit.

In der Klasse der originalen Bobbycars wurde wieder einmal bestätigt, wie schnell die Post sein kann. Butjadingens schnellster Landzusteller Olaf Keiser wurde mit 44,4 Meter 1. Sieger vor Thomas Petz mit 41,8 Meter. Die 41,5 Meter von Mathias Keiser mussten leider aus der Wertung genommen werden, weil der Fahrer unterwegs manuelle Schubhilfe geleistet hatte. Trotzdem erreichte Mathias Keiser mit 23,4 Meter aus einem späteren Lauf noch den 3. Platz.

Mit Spannung wurden die umgebauten Gefährte erwartet. Erlaubt war beim Umbau alles. Es durfte allerdings nur das original Chasis verwendet werden. Erster wurde hier ein Feriengast aus dem Rheinland, der nicht genannt werden wollte. Sein Fahrzeug brachte es auf stolze 67,7 Meter. Schon oben erwähnter Olaf Keiser wurde hier Zweiter mit 62,1 Meter und Thomas Petz in dieser Klasse 3. Sieger mit 56,3 Meter.

Dass auch dieser Sport für Frauen interessant sein kann, bewiesen Annika Warns und Angela Petz, die sich in der gemischten Klasse mit den Männern mit 48,6 Meter und 37,9 Meter sehr gut behaupten konnten.

Die Waddenser freuen sich jetzt auf eine Wiederholung dieses Rennwochenendes im nächsten Jahr.

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