Berne Yannis Schmidt, Jonny Döhler, Pascal Lackmann, Tobias Schenk, Mirco Jasper und Cris Wenke sind wieder im Schulalltag angekommen. Aber ihre Teilnahme am Nordmetall-Cup, der am Wochenende in Wolfsburg ausgetragen wurde, ist natürlich noch ein großes Thema.

Den 10. Platz (und nicht, wie irrtümlich berichtet, den 11. Platz) haben die Berner Oberschüler bei diesem Wettbewerb unter dem Motto „Formel 1 in der Schule“ belegt. Das ist zwar nicht der Platz, auf den die 14- bis 16-Jährigen selbst gehofft hatten; aber unterm Strich bei insgesamt 26 teilnehmenden Schulmannschaften aus ganz Niedersachsen ein Ergebnis, auf das sie stolz sein können.

Wieder zurück in der Schule, diskutieren sie sich nach dem aufregenden Wochenende fast die Köpfe heiß, warum sie für die Teampräsenz eine hohe Punktzahl von der Jury bekommen haben, für die Konstruktionsangaben hingegen nur wenige Punkte. Dabei gibt es für sie auch keine Vergleichsmöglichkeit mit den anderen Mannschaften: Die Jury hat ihre Bewertung nicht erklärt – so kann man aus eventuellen Fehlern leider auch nichts lernen.

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Sicher sind sich die Jugendlichen in der Nachschau allerdings, dass ihr selbst gebauter Mini-Rennwagen eindeutig zu schwer war im Vergleich zur Konkurrenz. Der muss im nächsten Jahr auf jeden Fall leichter und noch aerodynamischer werden. „Und die Spoiler vorne und hinten sollten aus einem anderen Material sein“, sagt Yannis. Auch das soll helfen, den Mini-Boliden noch schneller zu machen.

Das ist aus Sicht der Nachwuchs-Konstrukteure auch der Grund, warum es am Ende nicht für einen Platz auf dem Siegerpodest gereicht hat: Beim Fräsen des Modells mussten die Oberschüler feststellen, dass die beiden Teile, aus denen der Rennwagen zusammengesetzt wird, nicht deckungsgleich waren. Sie hatten deshalb nur eine gute Stunde Zeit, um diesen Fehler zu korrigieren – zu viel, um einen Boliden neu zu bauen, der gegen die starke Konkurrenz voll durchstartet.

Die sechs Jungen haben schon vor dem Wettbewerb betont, im nächsten Jahr wieder antreten zu wollen. Und deshalb, formuliert es die betreuende Fachlehrerin Katharina Reichel zutreffend, „ist nach dem Wettkampf auch vor dem Wettkampf“. Mit anderen Worten: Für die Schüler hat die nächste Runde des Nordmetall-Cups bereits begonnen.

Und beim nächsten Mal, das hofft auch Katharina Reichel, werden sie noch professioneller an den Rennwagenbau herangehen. Denn in der Schule soll eine Formel 1-Werkstatt eingerichtet werden; außerdem hofft die Lehrerin, dass mit Hilfe von Sponsoren ein 3-D-Drucker angeschafft werden kann.

Damit verbindet die Fachlehrerin zwei Ziele: Die bereits am Projekt teilnehmenden Schüler können noch präziser arbeiten und die Werkstatt bietet künftig die Voraussetzungen dafür, dass auch schon jüngere Schüler sich mit „Formel 1 in der Schule“ beschäftigen können. Denn bekanntlich macht Übung ja den Meister...

Torsten Wewer Kanalmanagement / Redakteur
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