Nordenham Den Herausforderungen des Schulalltags besser gewachsen sehen sich jetzt die 124 Fünftklässler des Nordenhamer Gymnasiums nach dem zweitägigen „Lernen lernen“-Seminar. Das fand zum zwölften Mal in der Jugendherberge statt.

Ein höheres Niveau und deutlich mehr Unterrichtsfächer stellen neue Anforderungen an die jungen Gymnasiasten. Im Seminarbaustein von Sandra Kaufhold-Scharrer ging es daher zunächst darum, den Kindern die Angst vor Klassenarbeiten zu nehmen. „Natürlich geht mal etwas daneben, aber dann ist die Welt nicht gleich verloren“, beschreibt die Pädagogin. Sie vermittelte mit ihrem Kollegen Gerald Lübbermann, wie das Lernen und die Konzentration leichter fallen und was in einer Klassenarbeit hilft. Gemeinsam mit den Kindern sammelten sie viele Tipps und Methoden.

Gehirn fit halten

Die Lehrerinnen Ann-Katrin Edel und Marion Wolff zeigten den Schülern, wie sie sich Dinge besser merken und ihr Gehirn fit halten können. Dazu hatten sie viele neue Methoden zum Lernen mitgebracht. Besonders hilfreich sei es, immer wieder zwischendurch zu lernen, denn so lande wichtiger Lernstoff im Langzeitgedächtnis.

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Dass es beim Lernen auch auf die verschiedenen Sinne ankommt, wurde den Schülern anschaulich von Elmar Stamm und Björn Schlemmer demonstriert. „Jeder lernt mit einer anderen Methode am besten“, lautete ihr Fazit.

Um Schulalltag und Hobbys unter einen Hut zu kriegen, sei es wichtig zu wissen, zu welchen Tageszeiten die Leistungsfähigkeit am höchsten ist und wie stark diese im Verlauf des Tages schwankt. Das ist eine Hilfe für die individuelle Tagesplanung, denn schnell stellten die Schüler fest, dass nicht für jede Beschäftigung eine hohe Konzentration benötigt wird. Die Lehrer Maren Wendel und Daniel Winterhoff gaben ihnen außerdem einen Vier-Tage-Plan zur Vorbereitung auf eine Klassenarbeit mit und vermittelten ihnen, dass beim Lernen auch Pausen gut sind.

Ein wichtiger Schritt zu einer besseren Klassengemeinschaft war der Seminarbaustein von Petra Leifert und Karsten Specht, die wichtige Gesprächsregeln vermittelten und das Konzept des „Klassenrats“ vorstellten. Sie veranschaulichten, wie eine Diskussion geplant wird und wie man sie am besten realisiert. Zudem hielten sie gemeinsam mit jeder Klasse wichtige Regeln fest, die von allen unterschrieben wurden.

Streitschlichter helfen

Beim Seminar unterstützt wurden die Lehrer von den Streitschlichtern der Schule sowie den Referendarinnen Johanna Nintzel und Sabrina Pargmann, die im Rahmen ihrer Ausbildung im pädagogischen Bereich das Lehrerteam ergänzten.

Damit die Konzentration während des Seminars erhalten blieb, wechselten sich Workshops mit Entspannungsübungen und Pausen ab. Besonders die von Annette Grunwald angebotene Partnermassage stieß bei vielen Teilnehmern auf Begeisterung. Am Abend ging es dann in die Sporthalle, wo die Kinder eine Menge Spaß bei verschiedenen Spielen hatten, die ein Ausgleich zu dem vielen Lernen waren.

Viele Schüler nahmen wertvolle Tipps mit nach Hause. Durch die neuen Methoden, die sie kennengelernt haben, und die Ratschläge ihrer Lehrer und Mitschüler sehen sie den Herausforderungen, auch Klassenarbeiten, nun gelassener entgegen. Einige wünschten sich sogar ein längeres Seminar oder eine weitere Vertiefung der Themen in der Schule. Nicht nur die Schüler gingen mit guten Erinnerungen und neuen Erkenntnissen aus dem Seminar.

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