Nordenham „Viel Glück und viel Segen“ sangen die Kinder aus der zweiten Klasse der St. Willehadschule. Anschließend inspizierten sie voller Neugier die Bücherei der katholischen Willehad-Gemeinde im Pfarrheim. Rund zwei Jahre war sie geschlossen. Nach dem Tod von Christine Gottwald, die viele Jahre ehrenamtlich in der Bücherei tätig war, musste die Gemeinde Nachfolger finden. Und sie ist fündig geworden. Drei Mütter kümmern sich nun um die Ausleihe und den Bestand. Es sind Jessica Schindler, Kirsten Weber und Sandra-Kaufhold Scharrer.

Die drei Frauen hatten in den vergangenen Wochen viel Arbeit investiert, um den Bestand auf Vordermann zu bringen. Es wurden Bücher aussortiert, weil sie nicht mehr zeitgemäß waren, Bücherspenden in den Bestand aufgenommen, Zettelkästchen angelegt und vieles mehr. Eine akribische Arbeit, die nun erledigt ist. Darüber freuten sich nicht nur die Kinder. Auch Diakon Christoph Richter kam zur Eröffnung und bedankte sich bei dem Frauen-Trio: „Ich finde es ganz toll, dass die Bücherei nun wieder geöffnet ist“, sagte er.

Die Bücher sind in erster Linie für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter bestimmt. Zum Bestand gehören auch eine ganze Reihe von Gesellschaftsspielen.

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Die Kinder steckten bei der Eröffnung ihre Nasen schon einmal ganz tief in die Bücher hinein. Die Jungen belagerten das Regal mit den „Was-ist-was?“-Büchern. Bei den Mädchen weckten die Bücher mit Pferdegeschichten großes Interesse. Auf jeden Fall bekamen die Bibliothekarinnen schon einmal ein Daumen-hoch für ihre ehrenamtlich geleistete Arbeit.

Die Bücherei hat keine festen Öffnungszeiten. Nach Absprache soll sie künftig für die Jungen und Mädchen aus dem Kindergarten und der Grundschule geöffnet werden. Weitere Bücherspenden sind willkommen, sagt Sandra Kaufhold-Scharrer, der als Deutsch-Lehrerin die Sprachförderung besonders am Herzen liegt. Die Bücher sollten die Rechtschreibreform berücksichtigen, also nicht zu alt und in gutem Zustand sein. Bücherspenden können im Pfarrheim St. Willehad an der St.-Willehad-Straße 37 abgegeben werden.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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