Brake Die geplante neue Siedlung an der Ladestraße bietet die Möglichkeit, Gebäude und Wohnumfeld unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit zu gestalten. Dazu zählt nicht zuletzt die künftige Energieversorgung.

18 Studierende der Hochschule Emden/Leer sind in fünf Gruppen derzeit dabei, entsprechende Konzepte für eine autarke und nachhaltige Energieversorgung zu entwickeln. Mitte Dezember wollen sie ihre Ausarbeitungen abschließen und – sofern es die Pandemie zulässt – im Februar in Brake öffentlich vorstellen. Am Mittwoch stellten sie in einer Videokonferenz mit Bürgermeister Michael Kurz ihre Konzeptideen vor.

Photovoltaik, Erdwärmekollektoren oder ein Blockheizkraftwerk sind Energieerzeuger, die in den Konzepten der Studenten genannt werden. Vielfach gehen sie von einem Mix aus dezentraler (also individueller) und zentraler Energieversorgung aus. Wichtigstes Ziel dabei ist, dass diese Art der Energieversorgung bezahlbar bleibt. Die Studenten gehen in ihren Konzepten deshalb überwiegend davon aus, dass es Fördergelder der EU und des Bundes geben wird, die genug Anreiz für die künftigen Bauherren bieten.

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Neben dem Neubau einer Grundschule und einer Einfeldturnhalle sind auf dem insgesamt 3,9 Hektar großen Areal an der Ladestraße eine Kindertagesstätte, ein Mutter-Kind-Heim und Wohnbebauung geplant.

Bürgermeister Michael Kurz war sehr angetan von den Ideen, die ihm vorgestellt wurden. Die besten will er mit einer kleinen Prämie würdigen. Er setzt darauf, dass die Konzepte auch umgesetzt werden können. Wenn sie praxistauglich seien, dann könne man dies etwa über den Bebauungsplan verbindlich festlegen. „Das könnte dann die Blaupause für weitere Wohngebiete werden“, so Kurz.

Als Lehrbeauftragte begleitet Prof. Dr. Nathali T. Jänicke von der Jade Hochschule in Wilhelmshaven die Studierenden, von denen ein Teil Betriebswirtschaftslehre und der andere Teil Sustainable Energy Systems studiert. Den Kontakt der Stadt zu diesem interdisziplinären Projekt der beiden Hochschulen hat Hilmar Heineke hergestellt, der im H2BrakeCO2-Projekt mitwirkt – ebenso wie Ronald Brandes, der ebenfalls in das Hochschulprojekt eingebunden ist.

Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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