Brake /Wesermarsch Bei der Inklusionsarbeit in der Wesermarsch kommen die Interessen junger Menschen zu kurz, ist die Ovelgönnerin Kerstin Held überzeugt. Deshalb hat sich das Inklusionsforum für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (IFWM) gegründet. Das Forum will Beiträge dazu leisten, dass die Wesermarsch eine Modellregion für Inklusion wird. Dafür sollen die Möglichkeiten vom Säugling bis zur Ausbildung ganzheitlich betrachtet werden.

Das Forum

Initiiert wurde das Forum von der Ergotherapeutin Kerstin Held aus Ovelgönne, Vorsitzende des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder, und der Braker Lebenshilfe-Geschäftsführerin Andrea Pankow. Sie ist Vorsitzende des Kreisbehindertenbeirates Wesermarsch.

Das Forum soll verschiedene Projektideen entwickeln und umsetzen. „Zu jedem Projektthema“, erläutert Andrea Pankow, „werden Fachkräfte und Engagierte aus der Wesermarsch hinzu gezogen werden. Denn jede Meinung zählt und jeder Gedanke ist wertvoll.“

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Die IFWM-Mitglieder wollen die Inklusionsarbeit auf Kreisebene sowie in den einzelnen Städten und Gemeinden mit Ideen und Vorschlägen bereichern und forcieren. Dazu soll auch die Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema „Inklusion für junge Menschen“ gehören.

Ein Aspekt, der Kerstin Held besonders am Herzen liegt: „Es wird Zeit, Erfolgsgeschichten zu erzählen. Wir haben so viel Gutes in der Wesermarsch und darauf können wir bauen“, sagt sie. Beispiele seien die zahlreichen Inklusions-Aktivitäten der Stiftung Lebensräume in Ovelgönne, das „Bunte Bistro“ in der KVHS in Brake und der „inklusive Ferienpass“ der Stadt Brake in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe.

Die Schwerpunkte

Die IFWM-Mitglieder bringen unterschiedliche Schwerpunkte und Erfahrungen mit. Neben Kerstin Held und Andrea Pankow gehören Iris Bredehorn, Leiterin der Kita Nordlicht in Ovelgönne, Rektorin Anja Bode von der Oberschule in Rodenkirchen und Mareike Berg, Rektorin der Schule am Siel in Nordenham, dazu.

Weitere Mitglieder sind die Leiterin der Grundschule Ovelgönne, Heimke Lübken, und Wilfried Müller, Konrektor der Kinderschule Bremen. Ebenso mit dabei: Ilka Morr, Geschäftsführerin der Stiftung Lebensräume in Ovelgönne, und Anke Workowski, Geschäftsführerin des Paritätischen Wesermarsch und ebenfalls Geschäftsführerin der Lebenshilfe Brake.

Frühe Hilfen noch offen

Gesucht wird noch eine Vertreterin/ein Vertreter für den Bereich „frühe Hilfen/Frühförderung“.

Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler hat Unterstützung zugesagt. Er hatte kürzlich eine erste Bestandsaufnahme zur Situation in der Wesermarsch gesorgt und eine stärkere Vernetzung angeregt. Das Forum ist aber überparteilich konzipiert.

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