Brake Deutsche Schüler hinken in der Digitalisierung international hinterher. Und auch an den Braker Grundschulen geht es anscheinend nicht schnell genug voran. Es mangelt unten anderem noch an medienpädagogischen Konzepten.

Das ließ den Ratsherrn Hans-Dieter Beck (CDU) bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Schule, Jugend und Kindertagesstätten nicht ruhen. Es sei eine Unverschämtheit, sich dieses Pro-blems nicht anzunehmen, sagte er. „Unsere Kinder müssen die Chance haben, mit anderen Kindern in Wettstreit zu treten.“ Von den Schulen sollte ein Medienkonzept eingefordert werden. „Wir müssen mit den Lehrern ins Gespräch kommen“, sagte Arno de Wyl (FDP). Die Ausschuss-Mitglieder kamen überein, dass das Medienkonzept von den Schulen zum 31. März 2020 vorgelegt werden soll.

Es geht schwer voran

Bei der Digitalisierung hakt es in Brake noch immer an vielen Ecken und Kanten. „Wir sind abhängig von den Schulen. Die müssen die Konzepte erstellen“, merkte Fachbereichsleiter Uwe Schubert an. Von baulicher Seite seien nun die Voraussetzungen geschaffen worden, Schulen ans schnelle Internet anzuschließen. Nun seien die Lehrer am Zug. „Das ist ein Zeichen der Schulen, dass sie das nicht priorisieren“, sagte Arno de Wyl (FDP).

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Zur Umsetzung der Digitalisierung in den Grundschulen hat der Bund Fördergelder zur Verfügung gestellt. Für die fünf Grundschulen in Brake – Golzwarden, Boitwarden, Hammelwarden und Harrien sowie Eichendorffschule – stehen laut Uwe Schubert aus dem sogenannten Digitalpakt 262 000 Euro zur Verfügung. Die Mittel können nach seinen Worten bis 2023 abgerufen werden. Zur Antragstellung werde ein von der Schule erstelltes medienpädagogisches Konzept benötigt.

Gemeinsames Konzept

Es haben bereits Gespräche mit den Schulleitern der Braker Grundschulen stattgefunden. Es sei vereinbart worden, dass diese gemeinsam ein Konzept erarbeiten, das sich in kleineren Fragen unterscheiden kann, so Uwe Schubert. Diese Erarbeitung sei für 2020 vorgesehen. Die Umsetzung einschließlich Beschaffung solle 2021 erfolgen.

Zur Umsetzung des Digitalpaktes werden auch Kommunen im Landkreis zusammenarbeiten. Erste Gespräche mit der Kreisverwaltung haben stattgefunden. Ergänzend ist angedacht, ein sogenanntes Medienentwicklungskonzept für Brake zu erarbeiten, in dem die Frage der zukünftigen Systemadministration für alle Schulen zu klären ist.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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