Brake Das Problem ist bekannt: In den Schulbussen in der Wesermarsch wird es angesichts der Corona-Pandemie manchmal enger, als man es sich wünschen würde. Das Thema wurde jetzt im Schulausschuss des Landkreises erneut thematisiert.

Zuvor hatte bereits ein Informationsgespräch zwischen Elternvertretern, Vertretern der Busunternehmen und Mitarbeitern des Landkreises stattgefunden. Fazit: Die Situation hat sich verbessert. Um Einsicht in die Planung der Schülerbeförderung zu bekommen, hatten Elternvertreter in den Herbstferien Fahrpläne und (anonymisierte) Adresslisten studiert. „Es läuft im Grunde gut“, hieß es im Ausschuss. Der Landkreis hat auf manchen Strecken sogenannte Verstärkerbusse eingesetzt, um die Abstände besser einhalten zu können. „Wenn uns gemeldet wird, dass ein bestimmter Bus zu voll ist, reagieren wir“, sagte Kreisrat Hans Kemmeries. Dass noch mehr Busse zum Einsatz kommen als bisher, ist jedoch nicht so einfach umzusetzen – es fehlen die Fahrer. „Selbst jetzt ist es schwierig, den Betrieb aufrecht zu halten“, berichtet Kemmeries. Es gebe bei den Busunternehmen einen hohen Krankenstand.

Dragos Pancescu (Bündnis 90/Die Grünen) machte darauf aufmerksam, dass das Land Niedersachsen die Schülerbeförderung mit 30 Millionen Euro unterstützen will. Das sah Kemmeries nicht als Lösung an. „Es ist kein finanzielles Problem. Man braucht für zusätzliche Busse auch Fahrer, und die gibt es nicht“, sagte er. Er sagte zu, dass bei einem Szenario B für die Schulen die jetzige Schlagzahl der Busse erhalten bleibt.

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Friederike Liebscher Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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