Brake „Future Skills – Future Citizens“: so lautet der Titel des Erasmus-Projekts, an dem das Gymnasium Brake seit Herbst 2019 beteiligt ist, zusammen mit Partnerschulen aus England, Estland und Spanien. Gefördert wird das Projekt durch EU-Gelder.

Bei einem ersten Arbeitstreffen in Tonbridge (England) im November vergangenen Jahres lernten sich die für das Projekt verantwortlichen Lehrer kennen und gaben sich für die Folgezeit eine Menge Hausaufgaben auf, um das Projektthema in den Partnerschulen zu verankern und mittelfristig zur Schulprogrammentwicklung beizutragen.

Fragebögen wurden entwickelt, mit deren Hilfe Eltern, Lehrer und Schüler der Sekundarstufe I derzeitige Unterrichtsschwerpunkte in den Bereichen Berufliches, Soziales, Gesundheit und Wirtschaft kritisch beleuchteten, deren Vermittlung begutachteten und Veränderungsvorschläge nennen konnten.

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Nach einigen Videokonferenzen über die Erasmus-Plattform eTwinning fand Anfang März dieses Jahres kurz vor den Corona-Einschränkungen in Sevilla (Spanien) ein zweites Projekttreffen statt, das dem Auswerten und dem Vergleichen der Umfrageergebnisse in den Partnerländern diente.

Die Umfrage bestätigte, dass Schüler und Eltern den Lehrern fachlich und pädagogisch sehr vertrauen, und dass Schülerinnen in allen beteiligten Ländern mehr Einbindung außerschulischer Lernorte wünschen, die praxisnahe Lernerlebnisse ermöglichen.

In Sevilla wurden auch die Termine für die weitere Projektarbeit abgesteckt. Vor allem wurde die Einbindung der Schülerinnen und Schüler aus Brake, Tonbridge, Sevilla und Illuka (Estland) bei den nächsten Treffen in den Partnerländern und der abschließenden Konferenz in Spanien geplant. Auch gegenseitige Hospitationsbesuche von Lehrern sind Bestandteil des breit angelegten Projektes.

Leider müssen die geplanten Projektaktivitäten aufgrund der Pandemie und der damit einhergehenden Reisebeschränkungen auf unbestimmte Zeit verschoben werden, worüber alle Beteiligten sehr betrübt sind. Als „apprehensive“, also „besorgt“ um das Projekt und seine Fortschritte, bezeichneten die beteiligten Lehrkräfte in den regelmäßigen Videokonferenzen ihre Gemütslage. „Erasmus-Projekte leben von persönlichen Begegnungen. Das lässt sich nicht ersetzen“, sagt Lehrerin Corinna Pahlke, die das Projekt am Gymnasium Brake koordiniert.

Der British Council als koordinierende Behörde dieses Erasmus-Projektes hat signalisiert, dass die Projektlaufzeit um ein Jahr ausgedehnt werden dürfe, also bis 2022. Die Verantwortlichen aus den Partnerländern hoffen, dass nicht alle Aktivitäten in den Online-Bereich verlegt werden müssen. In Sevilla schmeckt der Frühling nach dem zarten, feinherben Duft der Orangenblüte. Das kann man nicht online erleben.

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