Brake Wenn Mütter und Väter nach der Elternzeit wieder anfangen zu arbeiten, wollen sie ihre Kinder sicher aufgehoben wissen. Für seine Mitarbeiter hat der Landkreis Wesermarsch dafür eine neue Anlaufstelle geschaffen:  Die kreiseigene Großtagespflege „Weserhafen“ hat auf dem Gelände des Kreishauses in Brake ihren Betrieb aufgenommen.

„Damit wollen wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter vorantreiben“, erklärt Ines Mannagottera, Leiterin des Personalamtes der Kreisverwaltung. Derzeit betreuen die Kindertagespflegeperson Anke Büsing und die Erzieherin Birte Tangermann fünf Kinder im „Weserhafen“. Ab April sollen die beiden Frauen durch eine feste Vertretung unterstützt werden.

Wenn es nach Ines Mannagottera und Anke Büsing ginge, würden sich in der Einrichtung bald noch mehr Kinder tummeln. Bis zu zehn Plätze stehen für den Nachwuchs von Eltern, die in der Kreisverwaltung arbeiten, in der Großtagespflege zur Verfügung.

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Von 7 bis 16 Uhr ist der „Weserhafen“ Anlaufstelle für den Nachwuchs von Kreismitarbeitern. „Im Moment ist die Nachfrage eher morgens“, berichtet die Leiterin des Personalamtes. Bereits um 7 Uhr wird das erste Kind gebracht, der letzte Sprössling um 14 Uhr von seinen Eltern abgeholt. „langfristig hoffen wir, dass noch mehr unserer Mitarbeiter das Angebot in Anspruch nehmen werden“, erklärt Mannagottera weiter. Sie und Anke Büsing sind sich einig: Die Nähe zum Arbeitgeber ist für diejenigen, die das neue Angebot in Anspruch nehmen, der größte Vorteil. „Sie sind zufrieden und freuen sich, dass es so ortsnah ist“, berichtet Mannagottera über die Rückmeldungen, die es von Seiten der Eltern zur kreiseigenen Kita bisher gegeben hat.

Aus zwei Fahrten zur Betreuungsstätte und anschließend der Arbeit wird zudem eine. Und: Sollte es notwendig werden, zum Beispiel wenn das Kind krank wird, sei der Weg von der Arbeit zur Betreuungsstätte kurz, erklärt Ines Mannagottera weiter. „Das gibt den Eltern ein gutes Gefühl“, fügt Anke Büsing hinzu. Hinzu kommt, dass Kinder im „Weserhafen“ ganzjährig betreut werden – auch während der Ferienzeit, in der manch andere Kita auch mal mehrere Wochen am Stück geschlossen bleiben könnte.

„Wir hoffen auch, dass einige unserer Mitarbeiter in Elternzeit vielleicht etwas eher wieder anfangen zu arbeiten“, meint Ines Mannagottera. Im Alter von acht Wochen bis zu drei Jahren kann der Nachwuchs von Kreismitarbeitern im „Weserhafen“ einlaufen.

Jana Wollenberg Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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