BERNE Was für ein Glück, dass die kleine Puppe sich nicht wehren kann. So ist es für Katharina von Essen kein Problem, das Kunststoff-Baby zu wickeln. Die 16-jährige Schülerin ist eine von zwölf Teilnehmern der Babysitter-Trainings, das vom Familien- und Kinderservicebüro und dem Schulzentrum organisiert wurde. Dass dabei auch das Wickeln auf dem Programm stand, versteht sich von selbst.

Natürlich hat Katharina von Essen hat bereits auf die Kinder von Nachbarn aufgepasst. „Ich habe großen Spaß, mich mit Kindern zu beschäftigen und möchte mein Taschengeld als Babysitterin aufbessern.“

Am Sonnabend fand in den Räumen des CVJM-Sozialwerkes Wesermarsch der dritte Teil des Babysittertrainings statt. „Das Training besteht aus vier Teilen. Zunächst absolvierten die Jugendlichen einen allgemeinen Erste-Hilfe-Kurs, im dritten und vierten Teil beginnt die eigentliche Babysitterausbildung“, erläuterte Kursleiterin Sabine Strohbach-Nakaten, im Hauptberuf Leiterin des Kindergartens in Oldenbrok und nebenbei ehrenamtliche Ausbilderin des DRK. Dabei lernen die Jugendlichen alles, was mit der Pflege, Entwicklung und den Spielmöglichkeiten für Kinder von null bis zehn Jahren zu tun hat.

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Warum die Jugendlichen am Babysittertraining teilnehmen? „Es macht mir einfach Spaß, mit kleinen Kindern zu arbeiten. Später möchte ich eine Ausbildung als Erzieherin machen und dazu will ich als Babysitter schon einmal erste Erfahrungen sammeln“, sagt Sabrina Rüscher (17) aus Berne. Als einziger Junge in dem mit zwölf Personen ausgebuchten Kurs nimmt der 16-jährige Wladislav Baron aus Ganspe teil. „Ich habe eine kleine Schwester, auf die ich auch schon aufgepasst habe. Ich nehme hier teil, damit ich mich besser um sie kümmern kann.“

Beim Babysittertraining kooperieren das Jugendrotkreuz und das Schulzentrum Berne, das auch die Kosten der Ausbildung trägt. „Wegen der großen Nachfrage sind weitere Termine für ein Babysittertraining in Planung“, sagt Petra Weniger, Leiterin des Berner Familien- und Kinderservicebüros (Fuks), dessen Träger das CVJM-Sozialwerk Wesermarsch ist. „Nach dem Babysittertraining werden die Jugendlichen von uns weiter begleitet. Regelmäßige Treffen sind geplant und für Fragen stehen wir jederzeit zur Verfügung“, so Weniger.

Alle Babysitter werden im Anschluss an die Ausbildung in einer Kartei gespeichert. Infos unter 04406/959855 (Fuks).

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