Berne Als eine von 38 Schulen in Niedersachsen und einzige in der Wesermarsch wird die Comenius-Grundschule Berne in diesem Jahr am Programm „Kinderrechte Schule“ von Unicef teilnehmen.

Worum es dabei geht, erklärt Schulleiterin Bettina Weniger. „Bei dem Projekt werden die Kinderrechte-Konventionen von Unicef in den Grundschulen umgesetzt. Dazu finden pädagogische Schulungen statt, im Moment natürlich Online“, erklärt sie.

Kinder bestimmen mit

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Die Themen reichen von Vielfalt an den Schulen, Beteiligung, Gewaltprävention und globalen Kinderrechten. „Wir wollen das hier an der Schule auch praktisch umsetzen. Der Ansatz des Projektes bedeutet für uns auch eine Umkehr mancher Sichtweisen“, sagt Bettina Weniger. „Zum Beispiel kann man sagen, dass wir Kinder stark machen und nicht, dass wir sie nur schützen. Nicht zu unterrichten, sondern auch aufzurichten.“ Mit diesen Gedanken will man im Laufe dieses Jahres neue Ansätze wagen – natürlich mit Beteiligung der Schülerinnen und Schüler.

„Wir arbeiten alle gemeinsam daran. Die Kinder zu beteiligen heißt nicht, dass jetzt alles erlaubt ist, aber dass man gemeinsam demokratische Lösungen erarbeitet. Mitreden können und in guter Gemeinschaft leben sind wichtige Lernziele für die Zukunft der Schüler“, beschreibt die Schulleiterin ein Ziel des Projektes.

langfristiges Projekt

Das Land Niedersachsen und Unicef wollen mit dem „Kinderrechteschulen Programm“ verstärkt die UN-Kinderrechtskonvention in den Schulen verankern. Dazu haben Kultusminister Grant Hendrik Tonne und Georg Graf Waldersee, Vorstandsvorsitzender von Unicef Deutschland, in Hannover einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.

Während des ersten Vertragsjahres stellt Unicef dem Kultusministerium die erforderlichen sachlichen Mittel und personellen Ressourcen für bis zu vierzig Schulen zur Verfügung. Nach dem ersten Vertragsjahr übernimmt und nutzt das Kultusministerium dann die aufgebauten und finanzierten Programm-Kapazitäten.

Das Ministerium strebt an, das Programm im „Kinderrechte Schulnetzwerk“ innerhalb des Vertragszeitraums fest an den Schulen zu verankern und anschließend selbst weiterzuführen. Bereits jetzt stelle das Kultusministerium Niedersachsen Mitarbeiter für die inhaltlichen und organisatorischen Aufgaben des Projektes zur Verfügung, heißt es in einer Pressemitteilung.


     www.unicef.de/kinderrechteschulen 
Friederike Liebscher Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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