Berne Die längste Zeit ihres Berufslebens habe sie in Berne verbracht. Seit dem 15. August 1991 arbeitete sie im Kindergarten Berne – erst neben der Turnhalle und seit 24 Jahren in der neugebauten Einrichtung. Dort habe sie seitdem viele schöne und glückliche, aber auch einige traurige Zeiten gehabt, zog Gisela Wuttke Bilanz. Die Erzieherin hat sich feierlich aus dem Berufsleben verabschiedet.

Ganz besonders dankte die Erzieherin ihren Kolleginnen Doris Hogrefe und Silke Janßen-Koopmann, mit denen sie nicht nur die Fische-Gruppe leitete, sondern zu denen in den vergangenen Jahren auch eine private Freundschaft gewachsen ist. „Es ist ein großes Glück, wenn bei der Arbeit die gleichen pädagogischen Ansätze verfolgt werden und alle Lust haben, den Kindern auch die Welt außerhalb der Kita zu zeigen“, hieß es in der zum „Festsaal“ umfunktionierten Kita-Turnhalle.

Von anderen Gruppen manchmal beneidet, meldeten sich in all den Jahren auch Kritiker zu Wort, die ihr vorwarfen zu streng zu sein, zu viel zu machen oder die Kinder einzuengen. Doch davon ließ sie sich nicht beirren, erntete gute Resonanzen und hatte immer wieder tolle Unterstützung von den Eltern.

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Dass die erste Abrechnung von Gisela Wuttke zu gering ausfiel, daran konnte sich Bürgermeister Hartmut Schierenstedt nicht erinnern. Er war damals der zuständige Sachbearbeiter und nahm selbstverständlich genau wie viele andere langjährige Weggefährten an der Abschiedsfeier teil. „Es ist kein guter Tag. Wenn jemand in den Ruhestand geht, ist das immer betrüblich. Gisela Wuttke war für die Einrichtung immer ein großes Standbein“, sagte der Bürgermeister in seinem Grußwort. Er bedankte sich mit einer Urkunde und Geschenken für das Engagement der Erzieherin.

Einen größeren Vertretungspool, um krankheitsbedingte Ausfälle zu kompensieren, konnte Schierenstedt mit dem Blick auf die klamme Gemeindekasse dagegen nicht versprechen. Mit dem neu eingestellten Timo Beyer stehe jedoch der Nachfolger für die scheidende Gruppenleiterin der „Fische“ fest.

Anschließend wurde so manche Träne vergossen, denn leicht fiel der Abschied angesichts dessen, dass die Neurentnerin nun nach Berlin umsiedeln wird, nicht. Mit einer Ballonfahrt, bei der sie ihre neue Heimat von oben kennenlernen kann und bei der sie ihre beiden Freundinnen begleiten werden, wurde Gisela Wuttke neben vielen weiteren Geschenken von den Kollegen überrascht.

„Schon lange bevor das Brückenjahr eingeläutet wurde, ist Gisela beispielsweise mit Vorschulkindern und Grundschülern zusammen in der Turnhalle gewesen“, betonte Antje Stahnke. Die stellvertretende Kita-Leiterin ergänzte, dass ihrer Kollegin immer sehr viel daran gelegen gewesen sei, den Übergang vom Kindergarten in die Schule zu erleichtern.

Neben den gemeinsamen Sportstunden oder Lesepaten besuchen die Vorschulkinder seit einigen Jahren dank der guten Kooperation mit der benachbarten Grundschule vier Wochen vor den Sommerferien täglich von 8 bis 12 Uhr den regulären Unterricht.

Ortskundig, den Hausmeister kennend und mit einem Paten aus der dritten Klasse an der Seite hätten sie so immer ganz entspannt der Einschulung entgegen sehen können.

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