Tossens Seit Beginn des Schuljahres 2014/15 arbeitet Theaterpädagoge Bo Howell einmal die Woche mit den Gymnasiasten der 5. Klasse an der Zinzendorfschule Tossens. Am Donnerstagabend brachten die Schüler das gut 20-minütiges Stück „Alle machen mit“ auf die Bühne, das deren Reflexionen über die Gruppe darstellte.

Wegen der großen Aufregung und Vorfreude fasste sich Schulleiterin Andrea Turmann in ihrer Begrüßung kurz und leitete damit den ersten „großen Auftritt“ der theaterspielenden Klasse ein.

Zunächst stellten sich einige Kinder in kleinen Schwarzweiß-Filmchen vor, anschließend zählten sie auf dieselbe Weise ihre Hobbies auf. Damit endete aber die Vereinzelung.

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Zu sehr schöner Musik und bei effektvollem Bühnenlicht bewegten sich nun die 29 Mädchen und Jungen umein­ander herum auf der Bühne der Aula, bevor sie das Publikum begrüßten und – getreu dem Titel des Abends – kurz zum Mitmachen aufforderten.

Im Laufen übten dann alle verschiedene Posen ein, die jeweils ein Kind, nachdem es in den Bühnenvordergrund getreten war, vorstellte. Die Gruppe reagierte also auf das Individuum.

Im nächsten Bild sprachen Kinder abwechselnd in den Publikumsraum und philosophierten zyklisch über die Gruppe, Menschen und Eigenschaften von beiden.

Beim nächsten „Milling“, also Durcheinanderlaufen der Großgruppe, kam es zu den unterschiedlichsten Begegnungen zwischen je zwei Akteuren. Es gab Konfrontationen, Begegnungen, Begrüßungen, Berührungen, Akzeptanz und Freundschaftsgesten, zwischen Jungen und Mädchen, untereinander und gemischt.

Anschließend teilte sich die Klasse in eine Jungen- und eine Mädchengruppe, die nun mit- und gegeneinander agierten, sich einzelne Worte und Phrasen zuriefen, wiederholten, austauschten, die das Geschlechterverhältnis beschrieben. Dabei bewegten die Gruppen sich aufeinander zu und entfernten sich wieder voneinander.

Nun wurde auf dem Fußboden vor der Bühnenhinterwand Folie verteilt und darauf Farbteller. Die Spieler bemalten die Wand bunt mit ihrer Händen und gingen dann von der Bühne ab, einzelne Darsteller äußerten sich noch einmal als Gruppenmitglieder am Mikrofon und das Stück endete mit der offenen Aussage „Ich bin gern in der 5a, weil …“

Für die gelungene Vorführung gab es Applaus des Publikums, Rosen von Bo Howell und je einen Kiosk-Gutschein seitens der Schulleitung.

Schultheaterlehrerin Conny Howell weist daraufhin, dass die für den 11. Juni um 19 Uhr in der Aula der Zinzendorfschule geplante Aufführung „Heroes II“ der 7. Oberschulklassen um eine Woche auf den 18. Juni verschoben wird.

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