BRAKE Konzentration und gute Laune lagen am Donnerstag in der Luft bei der Krippe der Lebenshilfe an der Schopenhauer Straße. „Wir gestalten das Außengelände neu“, erklärte Andrea Heckmann, Leiterin der Krippe.

Das Besondere bei dieser Umgestaltung sind die, die mit Spaten und Schubkarre so fleißig hantieren: „Das sind zehn Schüler der Tagesbildungsstätte aus der Abschluss- und der Oberstufe“, so Andrea Heckmann. „Das ist eine Arbeit, die für die Schüler wichtig ist“, ergänzt Annette Meyer, Leiterin der Abschluss-Stufe, „die Schüler lernen, im Team zu arbeiten, dass sie sich absprechen und dass sie Rücksicht auf die Kleinen nehmen müssen.“ Denn nicht nur die 13- bis 21-jährigen Schüler fassten mit an, auch fünf Krippenkinder im Alter von ein bis drei Jahre wuselten am Donnerstag mitten im Geschehen herum.

Angelegt ist die Aktion als ein „längerfristiges Projekt“, so die Krippenleiterin. „Heute wird erst mal der Hügel versetzt. Im Laufe der Zeit sollen außerdem zwei Podeste und ein Kletterbalken entstehen.“ Dauern werden die Arbeiten „bestimmt noch bis zum nächsten Jahr.“

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„Schon seit 10 Uhr sind wir bei der Arbeit“, erzählen die fleißigen Jugendlichen. „Das macht Spaß, sehr sogar“, sagt Jacqueline Hofmann, während sie mit dem Spaten nach und nach den Hügel abträgt. „Gott sei Dank regnet es nicht“, freut sich die 20-Jährige aus der Abschluss-Stufe.

Ein Stückchen weiter setzt Holger Czepanski, Erzieher in der Abschluss-Stufe, gerade Rotbuchen in die Erde ein. „Als Begrenzung sollen zwei Hecken entstehen“, erklärt er. 50 Rotbuchen seien dafür besorgt worden. Schüler Kilian hilft dabei, die Pflanzen aus den Töpfen zu entfernen. Auch zwei Schmetterlings-Sträucher sollen künftig das Außengelände der Kinderkrippe zieren.

Geplant ist, das Gelände in drei Bereiche zu unterteilen: je einen für Babys, Krabbel- und die Kleinkinder. Für jedes Alter soll es einen Schwerpunkt geben. Während die Jüngsten Körper- und Sichtkontakt bräuchten, reiche es den Zweieinhalb- bis Dreijährigen, wenn man die Bezugspersonen höre, erklärt Heckmann. Dies sei in den Planungen berücksichtigt worden. Damit nichts passiert, werde das Podest für Babys außerdem maximal fünf, das für die Krabbelkinder 30 Zentimeter hoch werden. Ansonsten seien auch die Planungen selbst Teil des Projektes und somit noch nicht abgeschlossen.

Jantje Ziegeler Redakteurin / Online-Redaktion
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