Phiesewarden Der Elternbeirat und der Förderverein der Grundschule Phiesewarden haben weitere Unterschriften für den Erhalt der Grundschule in Phiesewarden gesammelt. Bei den Osterfeuerveranstaltungen in Schweewarden und Phiesewarden haben die Mitglieder an ihren Ständen weitere 200 Unterstützungsunterschriften gesammelt. Insgesamt sind bis heute 800 Unterschriften zusammengekommen.

Hinzu kommt, dass die Schweewarder Vereine eine Stellungnahme an den städtischen Arbeitskreis Demografie sowie an die Fraktionsvorsitzenden im Nordenhamer Stadtrat geschickt haben, in der sie den Erhalt der Grundschule Phiesewarden fordern und ihr Bedauern über die Schließungsabsichten der Stadt und des Arbeitskreises äußern.

Der Elternbeirat und der Förderverein der Grundschule Phiesewarden sind beeindruckt von der hohen Zahl der Unterstützer in Schweewarden und Phiesewarden und wünschen sich eine möglichst hohe Beteiligung auch bei der geplanten Informationsveranstaltung des Arbeitskreises Demografie im Mai.

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Viele Bürger seien entweder selbst auf diese Schule gegangen oder deren Kinder und Enkelkinder tun dies derzeit noch, weil sie diese Grundschule für sehr gut halten, teilt die Pressesprecherin Uta Elb mit. Zudem gebe es aus landes- und bildungspolitischer Sicht keine gesetzliche Grundlage für eine Schließung, solange es für die Kinder pädagogisch sinnvoll bleibe. Auch gerade vor dem Hintergrund der inklusiven Beschulung, nach der ab August 2013 jedes Kind aufgenommen werden muss, biete die Grundschule in Phiesewarden erstklassige Voraussetzungen. Große Umbauten seien nicht erforderlich, denn Klassenräume sind im Erdgeschoss möglich. Bei der Berechnung von Kosten für den Umbau von Grundschulen auf Inklusions- und Ganztagsbetrieb sollte nicht „künstlich hochgerechnet“ werden. Vieles lasse sich auch mit kleinem Geld umsetzen.

Im Sinne der Kinder und im Sinne des Mottos „Kurze Beine – kurze Wege“ soll vermieden werden, dass der Schulweg noch länger wird, fordern Elternbeirat und Förderverein. „Die Bürger sind der Meinung, dass bei einer Beschulung in Friedrich-August-Hütte die Kinder in eine große Schule mit dann großen Klassen kommen würden. Sie denken, dass in dieser Größenordnung auf die Probleme des Einzelnen nicht mehr so viel Rücksicht wie bisher genommen werden kann.“

Das Begehren von Elternbeirat und Förderverein sowie der 800 Bürger, die unterzeichnet haben, ist es, dass die Kinder auch weiterhin in kleinen pädagogisch sinnvollen Klassen in Dorfnähe unterrichtet werden. „Viele Eltern sind nach Schweewarden oder Phiesewarden gezogen, weil sie möchten, dass ihre Kinder gerade diese Schule besuchen.“

Elternbeirat und Förderverein befürchten zudem, dass der Kindergarten in Phiesewarden ohne Schule nicht weiter bestehen bleiben kann. „Das würde für die Allerkleinsten ebenfalls lange Wege bedeuten.“

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