Berne Die Eröffnung der Badesaison an der Juliusplate wird in diesem Jahr ganz besonders. Am 16. Mai wird dieses Mal nicht nur von den Mitgliedern der DLRG Stedinger Land mutig in die meistens noch recht kühle Weser gesprungen, sondern es ist auch die feierliche Taufe des neuen Boots geplant.

Bereits im Dezember 2019 wurde das als eines von 21 im Rahmen der Katastrophenschutzförderung vom Landesverband angeschafften Boote abgeholt. Doch mehr werde nicht verraten, machte der Vorsitzende der DLRG Stedinger Land, Rainer Weegen, die Gäste der Jahreshauptversammlung schon einmal neugierig.

Neuer Außenborder

Mit Dirk Deters einen Fachmann unter den 322 Mitgliedern zu haben, der bereit ist, die Restaurierung des in die Jahre gekommenen „Stedingers“ federführend zu übernehmen, sei ein Glück, hieß es. Dennoch werde aber allein der Austausch des 15 Jahre alten Außenborders erneut für ein Minus in den Rücklagen sorgen, prognostizierte Alexandra Vogt als stellvertretende Kassenwartin. Zwischen 10 000 und 15 000 Euro müssen dafür eingeplant werden.

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An immer neuen Ideen sowohl finanzielle Mittel als auch Mitglieder für das Ehrenamt zu gewinnen, mangelt es den Rettern zum Glück nicht. Weegen bedauerte, dass das Aufstellen von Wertstoffcontainern bislang an den noch laufenden Verträgen, die die Gemeinden mit den Firmen geschlossen haben, scheiterte. In Ostfriesland seien so bereits ganze Rettungsboote finanziert worden. Schon jetzt kann die DLRG Stedinger Land bei Einkäufen im Internet unterstützt werden. Unter www.schulengel.de fließt ein Anteil der Dankeschön-Prämie vieler Partner mit wenigen Klicks der Ortsgruppe zu.

Freude herrschte über das komplett bezahlte Sonargerät, das in deutlich höherer Qualität als bisher bei der Suche nach Objekten unter Wasser ablöst. Elsfleth, Berne und Lemwerder hatten sich daran mit jeweils 2000 Euro beteiligt. Was jetzt noch fehlt sei die nötige Schulung, so Weegen. Um schneller bei Einsätzen, die mit Wasser zu tun haben, vor Ort zu sein, wäre es außerdem gut, gleichzeitig mit der Feuerwehr alarmiert zu werden. Bei Sturmwarnungen kann die DLRG den Feuerwehren mit ihrer Ausrüstung helfen.

Johannes Ehlert als Leiter der Jugendgruppe berichtete von den Plänen, neuen Schwung mit monatlichen Treffen in die Kindergruppe zu bringen. Lemwerders Bürgermeisterin Regina Neuke, die genau wie die stellvertretende Berner Bürgermeisterin Ria Liedtke und einige Ratsvertreter zu den Gästen gehörte, nutzte die Gelegenheit, für eine Schwimmaufsicht für das örtliche Bad an Freitagen und Samstagen zu werben. Es werde auf 450-Euro-Basis vergütet.

Viele Ehrungen

Bei den anstehenden Ergänzungswahlen blieben sowohl das Amt des technischen Leiters als auch das eines Arztes unbesetzt. Lucas-Leon Demel, Lara Jasper und Dirk Deters wurden für ihre zehnjährige Mitgliedschaft geehrt. Björn Bornemann, Lars Gottschenkis, Rene Gloystein, Jutta Kropp und Katrin Fischer gehören der DLRG seit 25 Jahren an. Die Glückwünsche zur 40- beziehungsweise 50-jährigen Mitgliedschaft konnten Oliver Janßen und Rüdiger Komm leider nicht persönlich entgegen nehmen. Auch Lucas Voigt konnte die Ehrenurkunde in Silber für sein Engagement nicht überreicht werden. Timo Beyer wurde mit dem Verdienstabzeichen in Bronze ausgezeichnet.

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