Betrifft: Berichte über die Absage der Wahl zum Vorstand der Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung Schwei

„Ich wünsche mir als Teilnehmer der Gemeinschaft, dass das Schweier Verfahren nach der Neuwahl mit gegenseitigem Respekt und der Bereitschaft aller, auf einiges Gewünschte zu verzichten, über die Bühne gehen kann! Alles Andere wäre ein weiteres Armutszeugnis.“ Das habe ich vor zwei Monaten in einem Leserbrief geschrieben. Nun ist die Neuwahl noch nicht einmal durchgeführt, schon zeigt sich, die Befürchtungen bestätigen sich.

Die zuständigen Behörden häufen Ungeschicklichkeiten zusammen: Der Wahltermin wird zu früh geplant, die Absage kommt 24 Stunden vor Termin. Und das in einem Verfahren, in dem die Feindschaften offen bekannt sind. Nun gibt es gar eine Dienstaufsichtsbeschwerde.

„Zahlreiche Vorstandsmitglieder der Teilnehmergemeinschaft“ werden von anderen Teilnehmern verdächtigt, strafbar gehandelt zu haben, und angezeigt. Der Vorstand ein Haufen Kleinkrimineller?

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Was soll der ganze Krieg gegen die Maßnahme? Sollte eine Verhinderung tatsächlich einigen wenigen Vorteile bringen (was zu bezweifeln ist), müssen diese Vorteile auf Kosten der übergroßen Anzahl der übrigen Betroffenen erlangt werden?

Bei den heftigen Angriffen auf die bisherigen Vorstandsmitglieder nimmt es nicht Wunder, dass einige gar keinen Sinn mehr darin sehen, erneut zu kandidieren. Es scheint gegenwärtig große Mode zu sein, Ehrenamtler so lange unter Beschuss zu nehmen, bis keiner mehr bereit ist, ein Ehrenamt zu übernehmen.

Weil man im Ehrenamt zumeist ohne professionelle Vorbildung ans Werk gehen muss, ist man eben der Gefahr ausgesetzt, Fehler zu machen. Das müssen alle akzeptieren.

Alle Bauern sitzen heute, trotz ihrer unterschiedlichen Erwerbsformen, in einem Boot, und das in schwerer See. Alle sollten gemeinsam in eine Richtung rudern, auch wenn die Kräfte unterschiedlich sind.

Gar nichts kommt heraus, wenn lauter Egoisten mit dem Rücken zueinander sitzen und in unterschiedliche Richtungen rudern. Entweder: Das Boot dreht sich auf der Stelle; oder: Das Boot kentert und alle saufen gemeinsam ab. Eine seltsame Form der Gemeinsamkeit.

Gerhard Roos Norderschwei

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