Betrifft: Artikel „Eignung der Deponie wird geprüft“ in der NWZvom 13. Dezember

Unkenntnis schützt vor Strafe nicht: Vor Jahren erbaute ich auf meinem Grundstück eine Baumarkt-Holzhütte. Nur wenige Tage später erhielt ich ein Schreiben der Stadt mit dem Inhalt, ich habe die Hütte ohne Baugenehmigung errichtet, denn sie entspreche nicht der Normgröße für genehmigungsfreie Hütten. Klar, der Fall wurde zu meinen Lasten abgewickelt.

Und wie ist die Rechtslage für die Hausmülldeponie Brake-Käseburg? Seit einiger Zeit geistert die bisher unbeantwortete Frage durch das Land: Eignet sich die Hausmülldeponie Brake-Käseburg zur zusätzlichen Einbringung von „freigemessenem“ Atom-Restmüll aus dem KKU oder nicht? Die heutige Pressemitteilung mit der Überschrift „Eignung der Deponie wird geprüft“ lässt vermuten, dass das noch ausstehende Ergebnis sowohl positiv als auch negativ ausfallen könnte. Dabei sind die Weichen vermutlich längst im Sinne der Preussen-Elektra als KKU-Betreiber trotz starker Proteste einiger „Durchblicker“ gestellt. Der Hinweis „Der Prozess könnte im ersten Quartal 2020 entscheidungsreif sein“ lässt zweifelsfrei diese Vermutung zu.

Was aber, wenn sich herausstellt, dass die Deponie absolut ungeeignet ist? Und was wird aus dem Atommüll, der seit Jahren klammheimlich eingebracht wurde und wird? Und das alles ohne Genehmigung? Mir wird übel, wenn ich darüber nachdenke, wie wir mit uns umspringen lassen. Gretas berechtigter Wutausbruch vor dem UN-Klimagipfel: „How Dare You? – Wie könnt Ihr es nur wagen?“ trifft hier mit der gleichen Wucht zu. Die deutsche Atomindustrie, also auch die des KKU, treibt unter ständig wachsendem Druck die Politiker wie aufgeschrecktes Wild vor sich her mit dem Ziel, sich mit deren Zustimmung und somit zu Lasten der Allgemeinheit beim Atomausstieg ihrer Verpflichtung nach dem Verursacherprinzip zu entledigen.

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Udo Knirr Brake

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