Regionalliga
Nach spätem 1:1 sitzt Frust beim VfB tief

Bild: Volkhard Patten
Nur ein Punkt: VfB-Trainer Stephan EhlersBild: Volkhard Patten
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Rehden Als der Abpfiff in den Waldsportstätten des BSV Rehden ertönte, sah man eigentlich ausschließlich frustrierte Gesichter beim VfB Oldenburg. Lange Zeit hatte der Fußball-Regionalligist am Mittwochabend bei seinem Angstgegner (nun schon neun Spiele ohne Sieg in Rehden) in Führung gelegen, am Ende musste sich die Mannschaft von Trainer Stephan Ehlers mit einem 1:1 (0:0) begnügen.

Nach dem verdienten Führungstreffer durch den eingewechselten Sturm-Zugang Maik Lukowicz (73. Minute) kassierten die Oldenburger in der 89. Minute den Ausgleich durch Michael Hohnstedt. „Die Enttäuschung sitzt tief. Das fühlt sich wie eine zweistellige Niederlage an“, sagte Ehlers. Gefühlt habe sein Team 70 Prozent Ballbesitz gehabt, „und in puncto Laufbereitschaft kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen.“

Ehlers schickte in Kai-Bastian Evers (gesperrt), Lennart Madroch (verletzt) und Kifuta (Formtief) drei neue Spieler in die Startformation. Nach zuletzt acht Spielen ohne Sieg in Rehden agierten die Oldenburger in der ersten Halbzeit feldüberlegen. Bis zum Strafraum zeigte der VfB immer wieder gelungene Kombinationen, dann aber fehlte der letzte Pass vor dem Tor. So entwickelte sich eine Partie ohne klare Chancen, da die Rehdener defensiv agierten und auf Konter lauerten. Am dichtesten dran an der möglichen Führung war Süleyman Celikyurt, der einen Freistoß aus 25 Metern knapp am Tor vorbeizog (45.).

Auch nach dem Wechsel hatte der VfB durch Evers (54.) und den frei aufs Tor stürmenden Pascal Steinwender (65.) die besseren Möglichkeiten, ehe Lukowicz zur verdienten Führung traf. Durch zu zögerliches Abwehrverhalten kurz vor Schluss kassierten die Gäste aber doch noch das 1:1. „Ich hätte lieber auf meinen Treffer verzichtet und die drei Punkte mitgenommen“, saß auch bei Lukowicz der Frust tief.

Die Rehdener, die nun an diesem Samstag (14 Uhr) beim SSV Jeddeloher gastieren, verbesserten sich durch den Punkt auf den 14. Platz. Der VfB erwartet indes an diesem Sonntag (15 Uhr, Marschwegstadion) die starke Reserve von Werder Bremen.

VfB: Kisiel - Ndure, Erdogan, Volkmer, Evers, Madroch (84. König), Celikyurt, Siala, Temin (61. Lukowicz), Steinwender, Kifuta (71. Magouhi).

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