Oldenburg Viele Tore, große Namen, jede Menge Spaß und ein Traumfinale: Das Hallenfußballturnier der Traditionsmannschaften um den „Cup der Öffentlichen Oldenburg“ hat das gehalten, was es versprochen hat – und für die 5628 Zuschauer in der ausverkauften großen EWE-Arena am Freitagabend das perfekte Endspiel bereitgehalten. Gastgeber Werder Bremen, trainiert von Turnierveranstalter und Torwart-Legende Dieter Burdenski, traf auf den Lokalmatadoren VfB Oldenburg – und die Oldenburger sicherten sich durch einen 4:1-Erfolg den Titel.

Robert Littmann – ausgerechnet ein früherer Spieler des VfB – brachte die Bundesliga-Altstars aus Bremen in Führung (5. Minute), doch Mehmet Koc glich postwendend für die Blauen aus (5.). Die Partie (Spieldauer 2x10 Minuten) blieb auf Augenhöhe, teilweise sogar richtig umkämpft. Koc mit seinem zweiten Treffer brachte den VfB erstmals in Führung (15.), ehe Davor Celic (19.) und Horst Elberfeld (20.) das Ergebnis in den beiden Schlussminuten in die Höhe schraubten und so für den Überraschungserfolg des VfB sorgten.

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Im Spiel um Platz drei bezwang indes Borussia Mönchengladbach die Borussia aus Dortmund mit 6:3. Die Gladbacher stellten auch in Ex-Nationalspieler Mike Hanke den besten Torschützen des Turniers (fünf Treffer).

In der Gruppenphase hatten noch die beiden Borussias dominiert – Gladbach gewann angeführt von Chiquinho und Mike Hanke die Gruppe A nach Siegen gegen den VfB Oldenburg (3:2) und Hamburger SV (6:3) souverän mit sechs Punkten und Dortmund – beim BVB fielen vor allem Antonio da Silva und Giovanni Federico auf - schloss die Gruppe B dank der Erfolge gegen Twente Enschede (3:1) und Werder Bremen (5:3) an der Spitze ab. In den beiden abschließenden Vorrundenpartien ging es jeweils um die Halbfinal-Qualifikation. Zunächst setzte sich Werder knapp dank der Treffer von Ailton und Ivan Klasnic mit 2:1 gegen den niederländischen Vertreter durch. Dann drehte der Lokalmatador VfB Oldenburg auf und ließ dem Hamburger SV beim 6:3 keine Chance.

Im ersten Halbfinale traf Werder dann auf die stark besetzten Gladbacher und musste gleich einen Schreckmoment erleben: Klasnic verletzte sich am Knie, der zweifache Torschütze musste direkt das Spielfeld verlassen, konnte später dann aber doch weitermachen. In einem hochklassigen Hin und Her zeigten beide Teams, wie ernst sie den Budenzauber nahmen. Letztlich setzten sich die Bremer dank eines Gewaltschusses von Pekka Lagerblom und einer – Achtung – defensiven Rettungsaktion von Ailton wenige Sekunden vor dem Ende vor den begeisterten Fans mit 4:3 durch.

Die Frage, ob der VfB im zweiten Halbfinale das Traumfinale gegen Werder perfekt machen kann, wurde deutlich beantwortet. Mehmet Koc sorgte für die Oldenburger 1:0-Pausenführung, im zweiten Durchgang erhöhten Alexander Eckel, Waldemar Kowalczyk und Malte Müller auf 4:0.

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Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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