OLDENBURG Arie van Lent erzielte im Endspiel den vorentscheidenden Treffer. Der VfB schlug den VfL gleich zweimal.

von hauke richters OLDENBURG - Titelverteidiger Eintracht Frankfurt hat das dritte Oldenburger Hallenfußball-Turnier gewonnen. Der Bundesligist schlug gestern Abend in der mit knapp 5000 Zuschauern ausverkauften Weser-Ems-Halle im Endspiel Arminia Bielefeld mit 4:1 und nahm damit den „Cup der Öffentlichen Versicherungen“ mit in die Main-Metropole. Im Spiel um Platz drei besiegte der VfB Oldenburg den Lokalrivalen VfL Oldenburg mit 5:3. Auch in der Vorrunde hatte sich der VfB im Derby durchgesetzt, der 5:1-Erfolg gegen den VfL bildete dabei die Basis für den Gruppensieg. Die Krone des besten Turniertorschützen ging an Christian Thölking, der VfBer traf viermal. Auch der viertplatzierte VfL Oldenburg ging nicht leer aus: Stefan Hilgenberg wurde zum besten Torhüter des Turniers gewählt.

Für die Überraschung der Vorrunde sorgte Werder Bremen – im negativen Sinne. Durch ein 1:2 gegen den VfL Oldenburg schied der Bundesligist aus und musste sich von der Werder-Fangemeinde in der Halle Pfiffe gefallen lassen. Die beiden Bremer Turniertreffer erzielten Nelson Valdez und Daniel Jensen.

Gemeinsam mit dem VfL zog so der VfB ins Semifinale ein, wo die Blau-Weißen allerdings von Arminia Bielefeld die Grenzen aufgezeigt bekamen: Mit 6:0 setzten sich die Ostwestfalen durch. Der VfL hielt in der Runde der letzten Vier gegen einen Erstligisten besser mit, musste schließlich aber Titelverteidiger Eintracht Frankfurt beim 2:4 den Vortritt ins Endspiel lassen. Als zweifacher Torschütze bei den Hessen glänzte in der Partie der Ex-VfBer Arie van Lent. Der Stürmer wurde außerdem zum besten Feldspieler des Turniers gewählt.

In der Gruppenphase hatten Arminia Bielefeld und der VfL Wolfsburg die Fans begeistert. Die Bundesliga-Konkurrenten streiften alle taktischen Zwänge ab und zeigten beim 4:4 beste Hallenfußball-Unterhaltung. Der neue Wolfsburger Trainer Klaus Augenthaler hatte unter anderem seine Stars Pablo Thiam, Mike Hanke und Steve Marlet mit nach Oldenburg gebracht, zum Weiterkommen reichte es dennoch nicht.

Im Finale waren die Anteile gleich verteilt, ehe van Lent kurz vor Schluss zum 2:1 traf. Du Ri Cha und Dominik Stroh-Engel setzten den Schlusspunkt. Heute sind die Frankfurter, die ihren Titel in Oldenburg erfolgreich verteidigten, selbst Turniergastgeber (17.30 Uhr/DSF).

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.