Regensburg /Oldenburg Auswärtsspiele bei süddeutschen Zweitligisten werden für den Fußball-Bundesligisten Werder Bremen zunehmend zu Erfolgsgeschichten. In der vergangenen Saison hatten die Bremer durch ein 2:2 im Relegations-Rückspiel beim 1. FC Heidenheim den Klassenerhalt gesichert, am Mittwochabend zog das Team von Trainer Florian Kohfeldt durch einen 1:0-Erfolg bei Jahn Regensburg ins Halbfinale des DFB-Pokals ein. Damit wurden die Bremer wieder mal ihrem Ruf gerecht, trotz Problemen im Ligaalltag im Pokal auf den Punkt da zu sein. Zudem setzte Werder eine ungewöhnliche Serie fort: Auch im vierten Pokalspiel dieser Saison blieb das Team ohne Gegentor.   

Das personal

Der wegen Rückenproblemen fehlende Ömer Toprak wurde durch Niklas Moisander ersetzt, im Sturm spielte Josh Sargent anstelle von Niclas Füllkrug (gebrochener Zeh). Dritte Änderung in der Startelf im Vergleich zum 0:1 beim VfB Stuttgart war Yuya Osako, der für Romano Schmid begann.   

Das Spiel

Einen packenden Pokalfight mit vielen Chancen auf beiden Seiten – das gab’s in Regensburg nicht zu sehen. Erstligist Werder war feldüberlegen, spielte sich vor allem in der ersten Hälfte aber kaum Möglichkeiten heraus. In der Bundesliga sammeln die Bremer mit ihrer defensiven Grundausrichtung zwar Punkt um Punkt ein. Auch gegen einen Zweitligisten hat das Team aber Probleme, spielerische Akzente zu setzen. In der zweiten Hälfte gelang das zumindest häufiger als im ersten Durchgang.

Beim 1:0-Führungstor zeigte Osako, welch starker Techniker er ist. Einen langen Pass von Marco Friedl nahm der Japaner – mit dem Rücken zum Tor stehend – mit der Brust an und traf volley aus der Drehung (52. Minute). Kurz zuvor war Werder bei einer Doppelchance (Kopfball von Moisander an den Pfosten, Nachschuss von Theodor Gebre Selassie über das Tor) noch leer ausgegangen. In der 66. Minute hatte Osako das 2:0 auf dem Fuß, wurde aber in letzter Sekunde noch entscheidend gestört.      

Das Geld

Für den Einzug ins Halbfinale kassieren die Bremer weitere 2,1 Millionen Euro. Damit summieren sich die Einnahmen aus der Teilnahme am DFB-Pokal 2020/21 auf knapp fünf Millionen Euro. Im Halbfinale spielt Werder am Freitag, 30. April (20.30 Uhr/ARD), im Weserstadion gegen RB Leipzig. Genau diese Leipziger sind auch an diesem Samstag (15.30 Uhr) in Bremen zu Gast, dann geht es wieder um Punkte in der Bundesliga.

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Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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