Bremen In Corona-Zeiten ist es für einen Fußball-Bundesligisten nahezu unmöglich, sich rein auf sportliche Dinge zu konzentrieren. Und so haben auch die Verantwortlichen von Werder Bremen in diesen Tagen viele Themen zu beackern, die kaum oder nur indirekt mit dem ersten Pflichtspiel der neuen Saison zu tun haben – dem Erstrundenspiel im DFB-Pokal beim thüringischen Regionalligisten Carl Zeiss Jena an diesem Samstag (20.45 Uhr).

Was ist mit den Spielergehältern?

Nach einigen Verwirrungen haben sich die Profis und die Geschäftsführung auf einen erneuten Gehaltsverzicht einigen können. „Wir sind froh, dass wir vor dem Saisonstart eine gute Lösung erzielen und das Thema abschließen konnten“, sagte Sportchef Frank Baumann: „Die Mannschaft leistet hiermit – in für Werder Bremen schwierigen wirtschaftlichen Zeiten – einen signifikanten Beitrag.“

Die 1. runde im DFB-Pokal im TV

Zum Pflichtspielauftakt für die Proficlubs am Wochenende mit dem DFB-Pokal wird es nur ein Live-Spiel im Free-TV geben. Die ARD überträgt am Montag (20.45 Uhr) die Partie des Drittligisten MSV Duisburg gegen Borussia Dortmund. Das zweite Spiel, das in der ersten Hauptrunde im frei empfangbaren Fernsehen vorgesehen ist, wurde verlegt: die Begegnung des FC Bayern gegen den 1. FC Düren (Mittelrheinliga) wurde vom Freitag auf den 15. Oktober (20.45 Uhr) verschoben. Das Spiel wird dann bei Sport 1 zu sehen sein.

Über die Höhe des Verzichts haben alle Seiten Stillschweigen vereinbart. Dem Vernehmen nach dürfte die Regelung der aus der ersten Jahreshälfte ähneln. Damals verzichteten die Spieler auf 20 Prozent ihres Gehalts. Grund ist damals wie heute, dass Werder in der Corona-Krise wegen fehlender Zuschauereinnahmen und geringerer Sponsorenerlöse deutlich weniger Geld zur Verfügung steht.

Wie viele Zuschauer dürfen zu Werder-Spielen?

Für das Pokalspiel in Jena sind nach behördlicher Genehmigung 1600 Zuschauer im Ernst-Abbe-Sportfeld zugelassen. „Die Leute, die kommen, werden uns bestmöglich unterstützen“, sagte Jenas Kapitän René Eckardt. Zu Werders Bundesliga-Auftaktspiel gegen Hertha BSC am Samstag, 19. September (15.30 Uhr), werden höchstwahrscheinlich keine Besucher ins Weserstadion kommen. Weiter ist da der SC Freiburg. Der kündigte an, zu seinen ersten beiden Liga-Heimspielen gegen den VfL Wolfsburg (27. September) und Werder (17. Oktober) jeweils 500 Zuschauer zuzulassen.

Wie sieht’s gegen Jena mit dem Personal aus?

Milot Rashica tritt die Reise nach Thüringen nicht an. Der Stürmer falle wegen seiner im Länderspiel mit dem Kosovo erlittenen Knieverletzung für die Partie aus, sagte Coach Florian Kohfeldt am Donnerstag. Gegen Hertha soll der Offensivmann aber wieder fit sein. Im Kapitänsamt bestätigte Kohfeldt indes den Finnen Niklas Moisander (34).

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Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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