Bartels kündigt Rückzug  an
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Erklärung Des Garreler Bürgermeisters
Bartels kündigt Rückzug an

Bremen Florian Kohfeldt soll bei Werder Bremen die nächste Trainer-Ära prägen. Der 36 Jahre alte Coach des Fußball-Bundesligisten steht nach übereinstimmenden Medienberichten kurz vor einer Vertragsverlängerung. Laut „Weser-Kurier“ (Dienstag) wird der seit Oktober 2017 tätige Trainer seinen ohnehin bis zum 30. Juni 2021 laufenden Kontrakt um weitere zwei Jahre ausdehnen. Damit hoffen die Bremer nach Otto Rehhagel (1981 bis 1995) und Thomas Schaaf (1999 bis 2013) auf die nächste langfristige Erfolgsstory.

Eine Einigung konnte der Trainer am Dienstag gegenüber dem Internetportal „deichstube.de“ zwar noch nicht bestätigen. Er sagte aber deutlich: „Wir sind in guten Gesprächen, die wir sicherlich zu einem positiven Abschluss bringen werden, denn ich fühle mich hier sehr wohl und möchte noch lange bleiben.“

Kohfeldt-Berater Marc Kosicke geht davon aus, dass die Verlängerung in Kürze bekanntgegeben wird, womöglich noch vor dem Trainingsstart an diesem Freitag. Er erwarte „keine Hängepartie“, sagte Kosicke dem Internetportal „deichstube.de“. „Florian würde sich, glaube ich, sehr freuen, noch viel länger bei Werder zu bleiben, wenn alles passt.“ Auch Sportchef Frank Baumann bestätigte das Interesse: „Es stimmt, dass wir bei Florian und seinem Berater Marc Kosicke hinterlegt haben, dass wir uns eine Zusammenarbeit über 2021 hinaus vorstellen können“, sagte er bereits am Wochenende dem „Weser-Kurier“.

Im Herbst 2017 übernahm der damalige U23-Trainer des Clubs die stark abstiegsgefährdete Profimannschaft. Nach dem souverän geschafften Klassenerhalt verpassten die Hanseaten mit offensivem Fußball in der abgelaufenen Saison als Tabellenachter nur knapp die Europapokal-Plätze. Damit sorgte Kohfeldt auch für Interesse bei Clubs aus dem In- und Ausland. „Für Werder Bremen ist er ein Glücksfall“, sagte DFB-Sportdirektor Oliver Bierhoff, als Kohfeldt vom DFB im Februar zum „Trainer des Jahres 2018“ ernannt wurde.

Kohfeldt weilt derweil noch im Urlaub und wird am Freitag seine Mannschaft zum Trainingsauftakt begrüßen. Weitere Neuzugänge neben Stürmer Niclas Füllkrug, der für rund 6,5 Millionen Euro von Absteiger Hannover 96 kommt, wird es zumindest vorerst nicht geben. „Wir haben doch noch acht, neun Wochen Zeit“, erklärte Sportchef Baumann. Gleichzeitig kündigte der frühere Nationalspieler an, noch Transfers zu tätigen. „Dass wir im Mittelfeld noch etwas machen wollen und müssen, das ist klar“, betonte Baumann. Der frühere Berliner Marko Grujic vom FC Liverpool gilt hier als Wunschspieler.

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