Fußball-Simulation An Der Konsole
Werder Bremen steigt in E-Sport-Szene ein

Die Hanseaten wollen bei „Fifa 19“ mit professionellen Spielern an den Start gehen. Die Tradition soll dadurch jedoch nicht abgelegt werden.

Bild: Carmen Jaspersen/dpa
Im Bremer Weser-Stadion wird künftig auch auf dem virtuellen Rasen Fußball gespielt.Bild: Carmen Jaspersen/dpa
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Bremen Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat den eSports für sich entdeckt und wird ein eigenes Team für die Fußballsimulation Fifa 19 aufbauen. Das gab Werder am Dienstag bekannt. Das Spiel erscheint am 28. September und ist der Nachfolger des aktuellen Spiels Fifa 18.

„Wir haben uns schon länger intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und sind davon überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, mit dem eSports-Engagement ein relevantes Zukunftsfeld zu besetzen und der jüngeren Generation einen weiteren Zugang zu unserer Gemeinschaft und unserem Wertesystem zu bieten“, sagte Werder-Geschäftsführer Klaus Filbry in einer Vereinsmitteilung.

Bremen folgt damit zahlreichen Bundesligisten, die bei diversen eSports-Meisterschaften bereits vertreten sind. Mehr als die Hälfte der aktuellen Erstligisten ist bereits im virtuellen Sport aktiv. Dazu gehören unter anderem der VfL Wolfsburg, Schalke 04 und Borussia Dortmund.

„Für uns ist dieses Engagement eine gute Gelegenheit zu zeigen, dass Tradition zwar ein Markenzeichen ist, damit aber nicht einhergehen muss, stehen zu bleiben“, begründete Filbry den Schritt. Dabei habe man sich ganz bewusst für den Einstieg bei Fifa entschieden, „weil sich der reale und der digitale Fußball sehr gut miteinander verbinden lassen. Es ist aus unserer Sicht ein sehr authentischer Schritt.“

Derweil hat Werders WM-Fahrer Milos Veljkovic am Dienstag das Mannschaftstraining aufgenommen. Der serbische Abwehrspieler erhielt nach dem Turnier in Russland knapp vier Wochen Urlaub, nachdem er mit seiner Elf bereits nach der Vorrunde ausgeschieden war.

Der Innenverteidiger fühlt sich durch die Teilnahme gestärkt. „Es war eine super Erfahrung für mich. Man spielt nicht immer gegen Brasilien. Das hat mir viel Selbstvertrauen gegeben“, sagte Veljkovic am Dienstag. Der 22-Jährige, der noch vor der WM einen langfristigen Vertrag bei den Bremern unterschrieben hatte, hofft nach Jahren des Abstiegskampf mit Werder auf eine bessere Platzierung. „Wir wollen eine bessere Saison spielen“, erklärte Veljkovic und ergänzte: „Mein Wunsch wäre, dass wir jedes Jahr in der Tabelle, aber auch als Mannschaft Fortschritte machen.“ Veljkovic kam im Januar 2016 von Tottenham Hotspur an die Weser.

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