Bremen Florian Kohfeldt bleibt Trainer bei Werder Bremen. „Es wird in derselben personellen Konstellation in Zukunft weitergehen“, sagte Geschäftsführer Klaus Filbry bei einer Pressekonferenz am Freitag. Der 53-Jährige bestätigte damit Medienberichte vom Vortag. Kohfeldts Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2023. Trotz der sportlich enttäuschenden Saison 2019/20 bleibt auch Frank Baumann, der Kohfeldt stets das Vertrauen ausgesprochen hatte, Geschäftsführer Fußball.

Die Bremer hatten erst in der Relegation gegen den 1. FC Heidenheim knapp den Abstieg vermieden. Seit Dienstag hatte der Club in verschiedenen Runden mit Aufsichtsrat, Geschäftsführung und Trainerstab die Spielzeit 2019/20 aufgearbeitet.

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Bremens Geschäftsführer Klaus Filbry rechnet durch die Corona-Krise mit hohen finanziellen Einbußen auch in der kommenden Saison. „Corona wird uns für die abgelaufene Saison und die neue Saison insgesamt an die 30 Millionen Euro kosten“, sagte der 53-Jährige am Freitag in Bremen. „Das bedeutet natürlich auch, dass das den Fußball nachhaltig verändern wird, weil weniger Geld im Kreislauf sein wird.“

Bei der Verpflichtung neuer Spieler muss Werder kreativ vorgehen. Durch den Verbleib in der Fußball-Bundesliga, den die Norddeutschen erst in der Relegation gegen den 1. FC Heidenheim am Montag perfekt gemacht hatte, greifen teure Kaufverpflichtungen. Der von der TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehene Leonardo Bittencourt und Ömer Toprak, der auf Leihbasis von Borussia Dortmund an die Weser kam, kosten Werder insgesamt eine zweistellige Millionensumme. Zudem bleibt Stürmer Davie Selke auf Leihbasis bei den Bremern. Sollte Bremen auch 2021 nicht absteigen, muss Werder den 25-Jährigen von Hertha BSC kaufen.

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