Die Entwicklung neuer Medikamente gegen Bluthochdruck oder Depression oder zur Behandlung bei Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krebs findet immer großes Interesse.

In der Fachwelt und oft auch in Laienmedien. Manch ein neu entwickeltes Medikament setzt sich durch und verändert die Therapie von Krankheiten, einige Medikamente verschwinden nach einigen Jahren aber wieder vom Markt, weil sie die Erwartungen nicht erfüllt haben oder mehr oder minder schwere Nebenwirkungen zeigen, mit denen ursprünglich nicht gerechnet wurde.

Eine Behandlung, die in diversen Studien gezeigt hat, dass sie bei fast jeder Krankheit hilft, ist Sport: Bei Bluthochdruck, Depression, Krebs, erlittenem Herzinfarkt oder Schlaganfall, Schmerzsyndrom, Rheuma oder Diabetes. Immer sollte Sport – zumindest mit – auf dem Rezeptblock stehen.

Sport verbessert nicht nur den Behandlungserfolg, sondern beugt Krankheiten auch vor. Wirkt sogar verjüngend auf unsere Blutgefäße, unsere Haut und auf den ganzen Menschen. Aber seien Sie ehrlich mit sich: Ein anstrengender Beruf, bei dem Sie viel auf den Beinen unterwegs sind und möglicherweise auch immer etwas tragen müssen, ist kein Sport. Und der regelmäßige Spaziergang mit dem Hund ist sicher gut, ist aber Bewegung und auch kein Sport. Im Optimalfall sollten Sie sich regelmäßig viel bewegen und zusätzlich sportlich aktiv sein. Mehr bewegen können Sie sich zum Beispiel dadurch, dass Sie seltener Auto und mehr Fahrrad fahren, dass Sie Ihr Auto bewusst etwas weiter von Ihrem Ziel entfernt abstellen, um noch ein Stück zu gehen, oder dass Sie Rolltreppen und Fahrstühle meiden und stattdessen laufen.

Sport treiben heißt, den eigenen Körper zu fordern, den Puls hochzutreiben und in Schweiß zu kommen. Ob Sie dabei joggen, walken, Rennrad fahren, Tennis oder Squash spielen oder Krafttraining machen, ist völlig egal. Apropos Krafttraining: Das hatte lange einen schlechten Ruf. Völlig zu Unrecht. Sogar Patienten mit Bluthochdruck können bedenkenlos – bei richtiger Technik- Krafttraining durchführen.

Das Frühjahr ist die ideale Jahreszeit, ins Training einzusteigen oder sich einen Sport zu suchen, an dem Sie Spaß haben. Vielleicht stand in Ihren Planungen für das neue Jahr ja auch, dass Sie aktiver sein wollen. Dann sollten Sie jetzt starten. Weil wir Menschen dazu tendieren, uns Dinge schönzureden, ist erneut Ehrlichkeit mit sich selbst gefordert.

Eine gute Hilfe kann es dabei sein, sich Notizen zu machen. Sie können zum Beispiel ein Trainingstagebuch führen. Notieren Sie dort Ihre Aktivitäten. Vielleicht ist es sogar sinnvoll, auf ein sportliches Ziel hinzuarbeiten. Wenn Sie joggen oder walken, vielleicht ein Volkslauf über 5 oder 10 Kilometer.

Was auch immer Ihr Sport ist und was auch immer Ihre Ziele sind: Tun Sie etwas. Sport ist nebenwirkungsfrei und Therapie für Körper, Geist und Seele!

NWZonline.de/gesundheit
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