Hannover Immer mehr Menschen holen sich medizinischen Rat im Internet. Allerdings kann „Dr. Google“ aus Sicht der Ärztekammer den persönlichen Praxisbesuch nicht ersetzen. „Die ständige Erreichbarkeit von mehr oder minder zutreffenden medizinischen Informationen im Internet führt bei vielen Patienten zu starker Verunsicherung“, sagte Kammerpräsidentin Martina Wenker.

Sie verwies auf die Angststörung „Cyberchondrie“. Dabei googeln Menschen eigene Symptome und bilden sich unbegründet schwere Krankheiten ein. „Wir Ärzte müssen die Ängste dieser Patienten ernstnehmen und die vielen Informationen für sie richtig einordnen – und das geht vor allem im direkten Arzt-Patienten-Kontakt.“ Nach einer Anfang 2018 veröffentlichten Studie der Bertelsmann Stiftung informiert sich die Hälfte der deutschen Internet-Nutzer mindestens einmal im Monat online über Gesundheitsthemen.

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