Wardenburg Mit einem kleine Seufzer eröffnete Enno Lankenau am Sonntag den Festakt zum 50-jährigen Bestehen des THW Wardenburg. Ein wenig nervös sei er schon, gestand der stellvertretende Ortsbeauftragte, bevor er die vielen Kameradinnen und Kameraden und Gäste des THW begrüßte – Grund dazu hatte er nicht, die Organisation klappte vorzüglich.

Der Ortsverband sei getragen vom Ideal der Kameradschaft so Lankenau und auf dieser Basis werde man – bei allen Veränderungen die das THW bereits erlebt habe, auch die Herausforderungen der Zukunft meistern. Die Hauptrede des Tages hielt Ralph Dunger, Landesbeauftragter für Bremen und Niedersachsen. Die Helferinnen und Helfer seien die Hauptpersonen dieses Tages so Dunger, sie erhielten den Dank für alle Kameraden, die den Ortsverband in den vergangen 50 Jahren durch ihre ehrenamtliche Arbeit geprägt hätten. Einige von denen, die die Geburtsstunde des Wardenburger THW miterlebt haben, waren am Sonntag dabei. Hans-Joachim Brosig, Karl-Heinz Schröder, Heinz Pape und Willi Hamann stehen auf der ersten Seite der Mitgliederliste und freuten sich über einen besonderen Applaus. „So viele Gründungsmitglieder wie hier habe ich noch nie auf einer 50-Jahr-Feier erlebt“, sagte Dunger. Er sprach auch die hervorragende Jugendarbeit des Wardenburger THW an. Sie werde auch in dem Umstand deutlich, dass drei von fünf bisherigen Ortsbeauftragten aus der eigenen Jugend stammten.

Dem aktuellen Ortsbeauftragten, Gerold Wulf, der dieses Amt bereits seit zwei Jahren begleitet, übergab Dunger an diesem Tag seine offizielle Ernennungsurkunde. Die 50-Jahr-Feier sei nach dem reinen Verwaltungsakt vor zwei Jahren der richtige Rahmen dafür.

Der Ortsbeauftragte sei der personifizierte Ortsverband, sein Gesicht nach außen, der „Beweger“ und Motor. Gleichzeitig sei der Chef nichts ohne Kameradinnen und Kameraden, erinnerte der Landesbeauftragte.

Eine Urkunde gab es auch für Enno Lankenau, er erhielt für seine Verdienste als stellvertretender Ortsbeauftragter, der den Ortsverband auch mehrfach kommissarisch geführt und, so Dunger, „in der Spur gehalten“ hatte, das Ehrenzeichen in Bronze. Ebenso wurde auch Hubert Schnoor ausgezeichnet.

Bevor die Gäste sich stärken und auf dem Gelände die Fahrzeuge und Exponate mehrerer THW-Ortsverbände, von Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, Maltesern und DLRG ansehen durften, gab es weiteres Lob.

Der erste Kreisrat Carsten Harings, Bürgermeisterin Martina Noske und die Bundestagsabgeordneten Susanne Mittag (SPD) und Astrid Grotelüschen (CDU) lobten das große Engagement und hoben die Bedeutung des THW hervor. Susanne Mittag, als Mitglied des Innenausschusses, in dessen Zuständigkeit das THW als Organisation des Bundes angesiedelt ist, versprach, einige Wünsche die die THW-Vertreter zuvor geäußert hatten, gleich mit in den Ausschuss zu nehmen. In den Händen des Ortsbeauftragten lag es dann, allen zu danken, die an der Organisation des gelungen Festaktes beteiligt waren, und die Gäste zu weiteren Gesprächen einzuladen.


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Christian Quapp Redakteur / Redaktion Westerstede
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