WANGERLAND /JEVERLAND Nun sind sie wieder unterwegs, die Sternsinger der katholischen Kirchengemeinde Wangerland und sammeln – wie auch die Kinder in den anderen katholischen Gemeinden des Jeverlands (siehe Info-Kasten) – Spenden für notleidende Kinder überall in der Welt.

Nach einem Entsendegottesdienst am Sonnabend in der Kirche St. Marien in Schillig fanden sich die Sternsinger im Rathaus in Hohenkirchen ein. Dort wurden sie von Bürgermeister Harald Hinrichs begrüßt. Er lobte das Engagement der Kinder und ihrer Begleiter und spendete gleich einen nicht unerheblichen Betrag für die gute Sache. Es war das erste Mal, dass die Sternsinger im Rathaus empfangen wurden,

In mehreren Gruppen ging es dann kreuz und quer durch das Wangerland. „Wir haben 160 Adressen, die wir ansteuern“, berichtete Annie Zähler, die für die Organisation verantwortlich war. Bei ihr haben sich die Menschen gemeldet, die besucht werden wollen. Alle erhalten den Segensspruch „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“) und die Jahreszahl 2008 ans Haus geschrieben.

Im vorigen Jahr konnten die Sternsinger im Wangerland 1200 Euro sammeln. Diesmal zeichnet sich ein Ergebnis von mehr als 2100 Euro ab – so viel wie noch nie zuvor. Grund ist u. a., dass auch die Zahl der Menschen, die besucht werden wollen, seit dem vorigen Jahr sprunghaft angestiegen ist.

„Für die eine Welt“ heißt das Motto im Jubiläumsjahr. Die Sternsinger-Aktion findet 2008 zum 50. Mal statt. Seit Beginn wurden bisher rund 436 Millionen Euro gesammelt. Damit konnten fast 37 000 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Latainamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.

Diese Projekte beziehen sich auf Bildung, Gesundheit, Ernährung, Wasserversorgung und Rehabilitation sowie Nothilfe. Allein im Jahr 2007 gelang es den Sternsingern, 38,8 Millionen Euro einzusammeln.

Die „Sternsinger“ und der Bund der Katholischen Jugend tragen seit 1961 gemeinsam im Kindermissionswerk das Dreikönigssingen. Jedes Jahr gehen etwa 500 000 Sternsinger in Deutschland von Haus zu Haus, um zu sammeln. Dabei werden sie von etwa 80 000 Erwachsenen begleitet.

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