Oldenburg /Schillig /Wangerooge Der DRK-Landesverband Oldenburg hat in einem offenen Brief dringend an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bundesfamilienministerin Franziska Giffey appelliert, den Rettungsschirm für Vorsorgeeinrichtungen für Mutter, Vater und Kind um mindestens sechs Monate zu verlängern.

„Als Träger der beiden Vorsorgeeinrichtungen DRK Nordsee-Kurzentrum Schillig und DRK Villa Kunterbunt Wangerooge sind wir von den Auswirkungen, die die geringeren Auslastungsquoten immer noch mit sich bringen, unmittelbar betroffen“, schreiben Präsident Helmut Gels und Geschäftsführerin Daniela-Florina Udrea.

Wegen der vielfältigen Abstands- und Hygieneregelungen sei keine Vollauslastung in den DRK-Kurheimen möglich – so seien die Einrichtungen nicht wirtschaftlich zu betreiben, heißt es in dem offenen Brief. Zudem sagen Kur-Patienten kurzfristig ab oder verschieben ihre Kur, Nachbesetzungen der frei gewordenen Plätze seien nicht möglich, weil vor Anreise ein Gesundheitsscreening erfolgen muss.

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Und trotz geringerer Belegung im Vergleich zu den Vorjahren sei der Arbeitsaufwand immens höher. „Wir können im besten Fall knapp 70 Prozent der Appartements belegen, müssen aber 100 Prozent des Personals einsetzen“, so die Leitung des DRK-Landesverbands.

„Die Ausfälle können wir nicht selbst kompensieren – für unsere beiden und viele weitere Kliniken ist die Situation damit ganz unmittelbar existenzbedrohend“, teilen Helmut Gels und Daniela-Florina Udrea mit.

Melanie Hanz Redakteurin / Gesamtleitung Friesland
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