Waddewarden Nu düürt dat noch veer Week un denn is de 11. Määrt un Flegelbeer in Hor’mersiel. Klock acht avends geiht das los. De Shantychor Likedeeler ut Hor’mersiel hett alls in d‘ Loop för en ewigsmooi Fest. „Nett as fröher sünd de Mannlüü ünner sük un willt dat wieder so maken“, daarför steiht Flegelobmann Bernhard Eden. Daarvan kann he ok nich oflaten. Ok wenn de een of anner meent, dat dat nich mehr in disse Tied passt.

Koch Heiko Demker präsentiert die Updrögt Bohnen. BILD: Dietmar Reck
Koch Heiko Demker präsentiert die Updrögt Bohnen. BILD: Dietmar Reck

Updröögt Bohnen

Updröögt Bohnen, vörtieds dat klassisch noordüütsk Winterpotteten ut upgröögt Bohnen mit dörstampt Tuffels, mutt bi de traditionell Flegelbeervörbespreken daarbi wesen. Intüsken sünd updröögt Bohnen neet mehr so licht to kriegen. Blot noch minn Lüü, meest Kleingärtners, maken sük de Meite, dit Weertstück to planten, to arnten, uptosplitten, up en ruugweg 80 cm lang Band uptorejen un to drögen.

So weer dat Eten an de verleden Saterdag as Deel van de Flegebeervörbespreken en kulinarischen Reis un seker nettso lecker as för en Stück wat Jahren bi Anna Berger in de „Oldorfer Baum“. Dörwassen Speck, Pinken, rökert Pinken un Kassler gev dat daarbi. Een lecker Snaps achterno, nett as Mannlüü dat mögt.

„Grüß Gott mit hellem Klang“, sungen de Sängers ut Hohenkarken, Wadd’warden, Hor’mersiel, Clienensiel un neei daarbi de Hans-Hermann-Singers ut Wittmund in d’ Saal van de Waddewarder Hoff. Werner Saebens ut Sillenstää gev de Ton an un dirigeerde de över 40 Mannlüü. Achteran gung dat mit dat besnacken för ’t Flegelbeer los, wo de 137. Traditioonsfier van ’t Jahr oflopen sall. En Fest, dat de Mannlüü na de Döskeree up de Döskdeel fieren deen.

„Wi komen tosamen un verstaht uns, daarför steiht dat Flegelbeer“, se Flegelobmann Bernhard Eden. He vertell dat he nu bold 40 Johr Flegelobmann is und he wünske sük, dat de Verenen dat Flegelbeer all mitnanner vööl Johr vörnanner hoolt, nett as dat immer weer.

„To eten un drinken gifft dat genoog“, nögte Hartwig Gerdes, Baas van de Shantychor Likedeelers un Flegelbaas Wieland Rosenboom na Hor’mersiel. Inladen sünd darto all de Mannlüü, de uns Heimatspraak in Ehren hollt, wat för de Gesang över hebbt un en vergnögelk Avend beleven willt, see’ n se.

„Singt wat, wat de Lüü in ’t Ohr geiht. Dat is de Tokunft“, see Flegelbaas un Freesland-Nord Plattdüütschbaas Hermann Wilken. He bedur dat nich all de Schrievers van de Blaadje dat Flegelbeer in Platt schrievt. Wilken besinn an d’ verstürven Wadd’warder Kröger un Flegelbaas Ulli Graalfs: Up uns Flegelbeer sall sauber dösket worden.

Dat Protokollbook is ok weer daar und was bi Hans „Bank“, de dor över stürven is, vertell Flegelbaas Hero Becker ut Clienensiel. Se hebbt ok dree Döskeflegels van hüm mitbracht, de nu bi de Wadd’warders bargt sünd. 2018 is dat Flegelbeer in de Wittmunder Residenzsaal. De Hans-Hermann-Singer-Baas Günter Hille un Flegelbaas Gerold Bünting sünd dor achterto, dat alls löpt.

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