HOHENKIRCHEN

Wangerlands Rat tagte zum letzten Mal in alter Besetzung. Ehrungen standen im Mittelpunkt. Von Kirsten Homola HOHENKIRCHEN - Zur letzten Sitzung in alter Zusammensetzung ist der Rat der Gemeinde Wangerland am Donnerstag im Rathaus Hohenkirchen zusammengetreten. Auch für Bürgermeister Joachim Gramberger war es die letzte Ratssitzung als Bürgermeister: Am 31. Oktober endet seine achtjährige Amtszeit. Danach bestimmt er die Geschicke der Gemeinde als Ratsmitglied mit.

So standen Ehrungen im Mittelpunkt dieser Sitzung – und das gleich doppelt: Der Kreisverband Friesland des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebunds (NSGB), vertreten durch Vorsitzenden Herbert Lahl, zeichnete Dietrich Gabbey (SPD) mit der silbernen Ehrennadel für 30-jährige Mitgliedschaft im Gemeinderat und zehn Jahre als Bürgermeister aus. „Solch eine Leistung verdient Anerkennung und Respekt“, sagte Lahl. Das Gemeinwesen könne sich nur dann positiv entwickeln, wenn sich Bürger ehrenamtlich engagieren, sagte er. Eine Urkunde des NSGB für 20-jährige Ratstätigkeit überreichte er auch Dieter Adden (CDU) und Reinhard Onnen-Lübben (FDP).

Gramberger ehrte für die Gemeinde langjährige Ratsmitglieder und verabschiedete die ausscheidenden Ratsleute. Verabschiedet wurden Peter Foerste und Heinz Martin, beide zehn Jahre im Rat, Wolfram Sandmeier, Christian Wolf und Anja Eiben (alle 5 Jahre), Albert Gerdes (15), Heiko Müller und Rainer Schlieker (10) sowie Rolf Ide (13,5). Geehrt wurden Albert Gerdes und Reiner Tammen, die beide seit drei Wahlperioden Mitglied des Gemeinderats sind und Peter Foerste, der insgesamt 25 Jahre Ratsarbeit leistete.

„Es ist nicht selbstverständlich, dass Bürger auf einen Großteil ihrer Freizeit und ihres Familienlebens verzichten, nur um die Geschicke der Gemeinde zu lenken“, sagte Gramberger und sprach den Ratsmitgliedern seinen Dank aus.

Thema war auch wieder die Touristische Schwerpunktzone Hooksiel-Horumersiel. Die UWW hatte den Antrag gestellt, die geltende Planänderung aufzuheben, um einen Schlussstrich unter die ganze Angelegenheit zu setzen, wie Ellmer Cramer begründete. Der Antrag wurde abgelehnt. Der Rat könne keine rechtssichere Festlegung aufheben, bevor die neue Planung vorliegt, sagte Klaus-Peter Koch (CDU). Laut Reiner Tammen (Grüne) soll der neue Flächennutzungsplan binnen sechs Monaten beschlossen sein.

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