Turnier
Wunderhorn fordert VfL heraus

Das Robert-Schumann-Turnier bildet die Generalprobe vor dem Bundesligastart. Für die Oldenburgerinnen geht es in der Vorrunde gegen den Titelverteidiger.

Bild: Meyer/Dittrich
Greift mit dem VfL Oldenburg nach dem Wunderhorn: Angie GeschkeBild: Meyer/Dittrich
Bild: Hauke-Christian Dittrich
Handball Wunderhorn-Turnier Siegerehrung in der Sporthalle Rebenstraße - Robert-Schumann-Turnier - VfL OldenburgBild: Hauke-Christian Dittrich
Keine Freiartikel mehr in diesem Monat.

Bereits NWZ-Abonnent?

Jetzt anmelden

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Oldenburg Stelldichein der Handball-Bundesliga in Oldenburg: 14 Tage vor dem Punktspielstart bittet das Robert-Schumann-Turnier wieder zum Tanz um das Oldenburger Wunderhorn. „Das werden zwei intensive Tage mit starken Gegnern. Mein Team benötigt in dieser Phase der Vorbereitung unbedingt Spielpraxis. So gesehen freue ich mich auf das Turnier“, sagte Niels Bötel, Trainer von Gastgeber VfL Oldenburg, mit Blick auf das aus acht Teams bestehende Teilnehmerfeld.

Die 33. Auflage des Traditionsturniers am 25. und 26. August in der Robert-Schumann-Halle (Rebenstraße) komplettieren die Bundesligisten Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen sowie Vorjahressieger HSG Blomberg-Lippe, die allesamt mit neuen Cheftrainern ins Rennen gehen. Die 2. Bundesliga wird durch Werder Bremen vertreten. Für den internationalen Anstrich sorgen in diesem Jahr der Schweizer Erstligist LK Zug (Platz drei in der Liga), der schwedische Club H65 Höör und Erstliga-Aufsteiger Skanderborg Handbol aus Dänemark.

Mit der Gruppeneinteilung dürfte Bötel aus VfL-Sicht mehr als zufrieden sein. So geht der deutsche Pokalsieger dem diesjährigen Turnierfavoriten Dortmund in der Vorrunde zunächst aus dem Weg. Der BVB trifft in der Gruppe A zunächst auf Bremen, danach auf Leverkusen und Skanderborg.

Auf der anderen Seite müssen die VfL-Frauen in der Gruppe B von Beginn an Gas geben. In Blomberg, Zug und Höör (in dieser Reihenfolge) warten am Auftakttag (25. August, ab 9.30 Uhr) gleich drei erstklassige Teams auf den sechsmaligen Wunderhorn-Gewinner.

Nur die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe schaffen den Sprung ins Halbfinale. Dabei wird es interessant sein, wie sich Oldenburgs Turnier-Neuling Höör in der Gruppenphase schlägt. Den Schwedinnen, 2017 Meister und 2018 Vizemeister, werden in Oldenburg allerbeste Außenseiterchancen eingeräumt. „Auch in Schweden wird ein guter und schneller Handball gespielt. Ich bin selbst gespannt auf das Team aus Höör“, meinte Bötel.

Nicht zwingend die Finalteilnahme haben offenbar die Schweizerinnen aus Zug bei Zürich eingeplant. Das Endspiel am Sonntag (26. August) ist für 16.50 Uhr angesetzt, der Rückflug der Mannschaft von Trainer Christoph Sahli allerdings schon keine vier Stunden später von Hannover (20.30 Uhr) aus. „Das würde dann wohl richtig eng werden“, meinte OK-Chef Thomas Heise.

Der langjährige Wunderhorn-Mitstreiter übernimmt in diesem Jahr die Verantwortung von Heike Horstmann, die nach sechs Jahren aufgehört hat und sich nun ganz auf ihren Job als Co-Trainerin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft konzentrieren will.

Die erste Klippe musste Heise, an dessen Seite das VfL-Urgestein Maike Balthazar steht, schon vor zehn Tagen umschiffen. Der russische Spitzenclub HK Lada Togliatti, Turniersieger 2015, sagte seine Teilnahme (wohl aus wirtschaftlichen Gründen) kurzfristig ab. Den Platz nimmt nun Werder Bremen ein. Klar, der Zweitligist möchte beim Stelldichein der Bundesliga nur zu gern als Stolperstein agieren.

Das könnte Sie auch interessieren