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Oldenburg Nächster Paukenschlag beim VfB Oldenburg: Knapp zwei Monate nach der Freistellung von Cheftrainer Dietmar Hirsch hat sich der Fußball-Regionalligist an diesem Donnerstag auch von Sportdirektor Ralf Voigt getrennt. Eine offizielle Mitteilung des Tabellendrittletzten, der an diesem Sonntag (15 Uhr, Marschwegstadion) im Kellerduell auf Schlusslicht Eutin trifft, bestätigte am Nachmittag entsprechende Informationen der NWZ.

Nach einer Sitzung mit dem Vorstand wird der Vertrag des 51-Jährigen, der seit 2015 zunächst als sportlicher Leiter und später als hauptamtlich tätiger Sportdirektor beim VfB war, zum 30. November beendet. Bis dahin ist Voigt von seiner Arbeit freigestellt.

„Die Entwicklung im sportlichen Bereich ist nicht diejenige, die wir uns erhofft haben“, erklärt Uwe Kühne als stellvertretender Vorstandsvorsitzender des VfB die Entscheidung. Anders als natürlich bei der Personalie Hirsch (der Chefcoach wurde im August durch Stephan Ehlers ersetzt) sucht der Regionalligist für den Posten des Sportdirektors keinen Nachfolger. Die Aufgaben sollen intern auf mehrere Schultern verteilt werden.

„Um den wirtschaftlichen Anforderungen eines Regionalligisten künftig wieder besser entsprechen zu können, wird die Stelle des Sportdirektors nicht neu besetzt“, nennt Finanz-Vorstand Kühne auch monetäre Gründe für die Umstrukturierung. Gemeinsam mit Ehlers und den Co-Trainern Christian Thölking und Ronny Klause werde an einer gemeinsamen VfB-Idee gearbeitet, die für den Verein „leistbar und identitätsstiftend“ ist, heißt es in der Vereinsmitteilung.

Das Trainerteam werde künftig federführend in der Kaderplanung und Aufstellung im sportlichen Bereich sein. „Neben einer kurzfristigen Lösung der personellen Lücke im Sturm ist uns vor allem eine langfristige Kaderplanung wichtig“, erläutert Kühne.

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