Vechta Alle vier Jahre findet in Vechta die Jahrestagung der norddeutschen katholischen Gefängnisseelsorger statt. Die Teilnehmer kommen aus Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. In einem Studienteil im St. Antoniushaus am Montag sprach die Eremitin Maria Anna Leenen über Gott in der Geschichte ihres Lebens.

Am anschließenden Konferenzteil, bei dem es auch Berichte von der Bundesebene und evangelischen Seelsorgekonferenzen gab, nahm auf Einladung von Vorstandsmitglied Josefine May, Pastoralreferentin in der Vechtaer Frauen-JVA, Weihbischof Wilfried Theising teil. Mit Gefängnisseelsorge habe er Erfahrung, hörten die Anwesenden zu ihrer Freude. In seiner Zeit am Niederrhein habe er regelmäßig Besuche in Gefängnissen gemacht und dort Gottesdienste gehalten, erzählte Theising. Daher kenne den hohen Stellenwert von Gefängnisseelsorge und die Dankbarkeit von Gefangenen dafür.

Dieser Einschätzung konnten sich die Anwesenden anschließen. Seelsorge müsse allen Gefangenen angeboten werden, nicht nur Christen, betonten sie. Viele Gefangene kämen mit großen Problemen zum Seelsorgegespräch, auch Nichtchristen. So gingen gläubige Moslems zwar zum Freitagsgebet mit ihrem Imam, doch das persönliche Gespräch suchten sie eher mit christlichen Seelsorgern, die sowohl das Beichtgeheimnis als auch eine seelsorgerliche Verschwiegenheitspflicht hätten.

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